Die Kinowoche vom 25. April 2013 ist in erster Linie nach Dokumentarfilmen ausgerichtet: Zwei Dokus zum Leben in Deutschland, ein Künstlerporträt und ein Bergsteiger-Drama werden durch eine flappsige Komödie, ein belgisches Drama und einen Thriller mit Jude Law ergänzt.

Side Effects
Der in Berlin lebende Amerikaner Matt Sweetwood will in seiner amüsanten Doku „Beerland“ hinter das Mysterium des Verhältnisses der Deutschen zu ihrem Bier kommen und besucht dabei einige der wichtigsten Orte zum Brauen und Konsumieren des Getränks, wie etwa dem Kölner Karneval und dem Münchner Oktoberfest.
Wer schon lange nicht mehr im Zoo war, wird mit „Bestiaire“ von Denis Côté eine ähnliche Erfahrung machen können: In der Dokumentation werden die Tiere aus dem „Parc Safari“ in Quebec in langen, ruhigen und schönen Einstellungen gezeigt.
Dokus aus Deutschland, Österreich und Frankreich
Deutlich aufregender wird es in der Bergsteiger-Doku „Jäger des Augenblicks“ von Christian Lonk, Philipp Manderla und Malte Röper: Die drei Extremsportler Stefan Glowacz, Holger Heuber und Kurt Albert werden bei dem Abenteuer begleitet, den Mount Roraima in Südamerika zu erklimmen. Gefahren, Verletzungen und Abstürze werden dabei vom Publikum hautnah miterlebt.
Claudia Schmid hat mit „Richard Deacon – In Between“ den bekanntesten Bildhauer Großbritanniens bei seiner Arbeit gefilmt, herausgekommen ist nicht nur ein Künstlerporträt, sondern auch ein Weg, über das Schaffen von Kunst in den Gedankenprozess des Künstlers und des Betrachters einzutauchen.
In „Werden Sie Deutscher“ hat Britt Beyer zehn Monate lang TeilnehmerInnen von Integrationskursen begleitet und dabei eine tragikomische Dokumentation entwickelt, die sich neben Fragen der Anpassung auch Identitätsfragen widmet. weiterlesen »
Am 06. Juni 2013 startet „After Earth“ von M. Night Shyamalan mit Will Smith und seinem Sohn Jaden Smith in den Hauptrollen: Eintausend Jahre nachdem die Menschheit die unwirtliche Erde verlassen haben, müssen die beiden im Science-Fiction-Film dort ums Überleben kämpfen.

After Earth
Im Jahr 2025 wird den Menschen in „After Earth“ bewusst, dass sie nicht mehr auf der Erde bleiben können, denn die Natur wendet sich gegen sie und macht den Planeten zum gefährlichsten Ort im Universum. Mehrere Raumschiffe retten einen Bruchteil der Menschheit, um auf Nova Prime eine neue Gesellschaft aufzubauen. Eine der wichtigsten Funktionen neben dabei die Ranger ein, die gegen bösartige Aliens kämpfen – einer von ihnen ist Cypher Raige (Will Smith), der gelernt hat, seine Angst zu verbergen und somit für die Angreifer unsichtbar zu werden. Gemeinsam mit seinem Sohn Kitai (Jaden Smith) überlebt er eine Bruchlandung auf der Erde und wird mit dem gesamten Ausmaß einer gefährlichen Umwelt konfrontiert. weiterlesen »
„Seelen“ verfilmt nach der „Twilight“-Saga ein weiteres Buch von Stephenie Meyer, unter anderem mit Saoirse Ronan, Max Irons, Diane Kruger und William Hurt: Wie in „Die Körperfresser kommen“ übernehmen Aliens menschliche Körper, doch ein junges Mädchen kann sich dagegen wehren.

Seelen
In der neuen Buchverfilmung nach Stephenie Meyer, „Seelen“, wurde die Erde von Außerirdischen erobert, die sich in die Körper der Menschen einnisten und die dort zuvor befindlichen Persönlichkeiten eliminieren. Melanie Stryder (Saoirse Ronan) ist einer der letzten Menschen, doch wird ihr nach einem tödlichen Sturz die Seele „Wanderer“ eingesetzt, kann jedoch Melanies ursprünglichen Charakter nicht vertreiben. Eine Sucherin (Diane Kruger) beschließt, dies zu ihrem Vorteil zu nutzen, und Melanie Überlebende im Untergrund finden zu lassen – darunter auch ihren Freund Jared (Max Irons), der nicht mehr daran glaubt, die echte Melanie in ihrem Körper zu finden. weiterlesen »
Das junge Mädchen Mary Katherine, genannt M.K., stößt in „Epic – Verborgenes Königreich“ auf eine fantastische Welt, die unsichtbar neben ihrer eigenen existiert: Auf winzige Größe geschrumpft muss sie mit den skurrilen Waldbewohnern gegen eine drohende Gefahr kämpfen.

Kinostart von Epic – Verborgenes Königreich in 3D
Mit „Epic – Verborgenes Königreich“ kommt ein neuer, computeranimierter Abenteuerfilm in die Kinos, der versuchen wird, das Publikum nicht nur mit ausgeklügelter Technik, sondern auch mit einer, wie der Name schon sagt, epischen Geschichte zu beeindrucken. Hinter dem angehenden Blockbuster stehen die Blue Sky Studios, die vor allem für die Erfolgsserie „Ice Age“ verantwortlich zeichneten. Im amerikanischen Original sind die Hauptrollen allesamt hochkarätig besetzt: Hier sprechen Colin Farrell, Beyoncé Knowles, Amanda Seyfried, Josh Hutcherson, „Aerosmith“-Sänger Steven Tyler und Christoph Waltz. Die Musik stammt von Danny Elfman.
Epic – Verborgenes Königreich in 3D im Kino
Das Mädchen Mary Katherine wird in eine wundersame Welt transportiert: Eben lebt sie noch mit ihrem Vater vom Typus „verrückter Wissenschaftler“ im Wald und schon ist sie winzig klein und entdeckt, dass von den Menschen unbemerkt ein erbitterter Krieg zwischen den Waldlebewesen – inklusive Schnecken, Vögeln, kleinen Menschen und brutalen Miniatur-Monstern – tobt. Sie muss nun mit einer Truppe unwahrscheinlicher Gefährten die entscheidende Schlacht kämpfen, um sowohl die unsichtbare als auch die Menschenwelt zu retten. weiterlesen »
1947 machte sich Norwegens größter Entdecker Thor Heyerdahl mit fünf Weggefährten auf, um mit einem Balsa-Floß von Südamerika nach Polynesien zum Beweis einer archäologischen Theorie zu fahren – „Kon Tiki – Der Film“ widmet sich der berühmten und abenteuerlichen Reise.

Kon Tiki
„Kon Tiki – Der Film“ versteht sich als Dramatisierung der 101 Tage andauernden Reise von Thor Heyerdahls Floß von Peru nach Polynesien: Während schon 1950 ein Dokumentarfilm der tatsächlichen Fahrt erschien, werden im Film von Joachim Rønning und Espen Sandberg die Hintergründe über die Idee zur Belegung der Theorie, Polynesien sei nicht von Asien, sondern von Südamerika aus besiedelt worden, über die Finanzierung des Abenteuers und die Zeit auf See beleuchtet. Das Abenteuer-Historiendrama wurde in Norwegen als einer der erfolgreichsten Filme der letzten Jahre gefeiert und wurde sowohl für die Oscars als auch für die Golden Globes nominiert.
Kon Tiki – Der Film: Abenteuer-Drama aus Norwegen
Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg gibt es kaum Chancen für den jungen Thor Heyerdahl in seiner Heimat Norwegen und so macht er sich auf, um in New York sein Glück zu finden. Hier trifft er den ebenso desillusionierten und abenteuerhungrigen Herman Watzinger und heckt mit ihm gemeinsam den Plan aus, in Peru basierend auf uralten Techniken ein Balsa-Floß zu bauen, dass sie und vier weitere Passagiere über den Pazifikins über viertausend nautische Meilen entfernte Polynesien bringen soll. Auf sich allein gestellt und nur mit Funkgeräten als moderne Gerätschaften an Bord, stellen sie sich dem Abenteuer auf hoher See. weiterlesen »
Im April startet mit „Oblivion“ ein moderner Science-Fiction-Film, der auch 70er Jahre Hommage ist: Tom Cruise wird als einer der letzten Menschen auf der Erde in einem Film von Joseph Kosinski („TRON: Legacy“) hinter ein Geheimnis kommen, das die Vergangenheit ändern könnte.

Oblivion
„Oblivion“ mit Tom Cruise basiert auf einer Graphic Novel, die noch nicht erschienen ist, und enthält eine Geschichte, die noch niemand kennt. Doch der Science Fiction Film mit der hohen Geheimhaltungsstufe wurde in Hollywood hoch gehandelt – die Erwartungen sind entsprechend groß, nicht zuletzt auch, da „TRON: Legacy“ Regisseur Joseph Kosinski die Geschichte selbst für die Comicversion entwickelte und mit Cruise, Morgan Freeman und Zoe Bell auch hochkarätige Namen anzog. Der nun erschienene Trailer für den Film zeigt derweil kaum genaueres, mit Ausnahme der Stimmung, die er vermittelt.
Oblivion: Tom Cruise in Science Fiction Abenteuer
Die Informationen, die zu „Oblivion“ innerhalb und außerhalb des Trailers gegeben werden, sind spärlich gesät: Tom Cruise spielt Jack Harper, einen Ex-Marine, der auf einer nach einem Krieg mit Außerirdischen verlassenen Erde Drohnen repariert. Er stößt auf eine mysteriöse Überlebende und setzt damit Dinge in Gang, die seine Vorstellung über den Krieg und die Wahrheit über die Vergangenheit in Frage stellen. weiterlesen »
Beim Super Bowl 2013 kamen die Fans von Fast & Furious in den Genuss des neuen Trailers zu “Fast & Furious 6″, in dem zahlreiche alte Bekannte wieder zu bewundern sind wie Vin Diesel und Paul Walker. Ausgerechnet Hobbs, der die Crew rund um den Globus jagt, bitte dieses Mal um Hilfe.
Der Super Bowl 2013 war sicherlich der richtige Rahmen, um den neuen Trailer zu “Fast & Furious 6″ der Öffentlichkeit zu präsentieren und die Macher haben sich wieder ordentlich ins Zeug gelegt. Actionreich kommt es im sechsten Teil zu einer Zusammenarbeit zwischen Hobbs und der Crew um Dom und Brian. Eine geheime Militärorganisation aus ehemaligen Söldnern macht Hobbs das Leben schwer und um sie zu erledigen, bittet er Dom um Hilfe. Bei der Jagd auf der Straße kommt es jedoch zu einem überraschenden Wiedersehen mit Letty, Doms tot geglaubte Liebe. weiterlesen »
Viele Kinostarts wurden für die Woche vom 24. Januar 2013 angekündigt, die sich in völlig verschiedenen Genres bewegen: Brachiale Komödien, Animationsfilme, zwei Oscar-nominierte Filme, Dokumentationen und Dramen wechseln sich ab und sorgen für eine stark ausdifferenzierte Kinowoche.

Flight
Céline Danhiers Dokumentation „Blank City“ beleuchtet die kurzlebige „Cinema of Transgression“ Phase in den 70ern, in der sich die Independent-Szene deutlich von der etablierten Kunstszene absetzen wollte. Zu Wort kommen unter anderen Kultregisseure und -schauspieler wie Jim Jarmusch, John Waters und Steve Buscemi.
Barbara Lübich fragt in ihrem Dokumentarfilm „Come Together. Dresden und der 13. Februar“, wie die Erinnerung an die Vergangenheit durch den Umgang damit in der Gegenwart geprägt wird. Am Beispiel des Bombenangriffs auf Dresden 1945 wird die Auswertung von historischen Ereignissen zu unterschiedlichen Zwecken gezeigt.
Kinostarts am 24.01.2013: Zwei Oscar Nominierungen
Das Oscar-nominierte Drama „Flight“ von Robert Zemeckis mit John Goodman zeigt Denzel Washington in einer seiner intensivsten Rollen als Flugzeugkapitän mit Alkohol- und Drogenproblemen, der es zwar schafft, eine abstürzende Maschine aus einer aussichtslosen Situation zu bringen, dafür aber sein Leben nicht auf die Reihe bekommt.
„Frankenweenie“ war einstmals einer der ersten Kurzfilme von Tim Burton, in denen er seine schrägen Ideen ausprobierte – nun wurde die Story als Animationsfilm abendfüllend umgesetzt: Ein Junge verliert seinen geliebten Hund bei einem Unfall und spielt Dr. Frankenstein, um ihn wieder zum Leben zu erwecken – doch wie in der Frankenstein-Vorlage von 1931 zieht dies den Zorn der Dorfbewohner auf sich. Die Stop-Motion-Version wird auch in 3D anlaufen. weiterlesen »
Die langerwartete Kino-Fassung von „Les Misérables“ mit Hugh Jackman, Anne Hathaway und Russell Crowe kommt im Februar 2013 in die deutschen Kinos. Das 1980 erstmalig aufgeführte Musical nach Victor Hugo wurde von Tom Hooper opulent, emotional und anspruchsvoll umgesetzt.

Les Misérables
Das epische Musical „Les Misérables“ von Alain Boublil und Claude-Michel Schönberg nach dem Roman von Victor Hugo kommt nach 33 Jahren endlich ins Kino: Hugh Jackman („Wolverine“), Anne Hathaway („The Dark Knight Rises“), Russell Crowe („A Beautiful Mind“), Amanda Seyfried („Mamma Mia!“), Helena Bonham Carter („Sweeney Todd“) und Sacha Baron Cohen („Borat“) spielen und singen in dem musikalischen Drama unter der Regie von Tom Hooper („The King’s Speech“).
Les Misérables: Musical mit Hugh Jackmann und Russell Crowe
Jean Valjean (Hugh Jackman) wurde zu 19 Jahren verurteilt, weil er einen Laib Brot stahl, nun wird er entlassen, doch der Aufseher Javert (Russell Crowe) sagt ihm ein Wiedersehen voraus, wenn er sich nicht an das Gesetz hielte. In der Heimat lernt Valjean, nunmehr unter anderem Namen und viele Jahre später, das Elend der Armen kennen, anhand der Fabrikarbeiterin Fantine (Anna Hathaway), die von Javert, mittlerweile Polizeiinspektor, verhaftet wird. Jean kümmert sich um Fantines Tochter Cosette (Amanda Seyfried) und wird in die Wirren des Juniaufstandes in Paris 1832 verwickelt. weiterlesen »
Jason Statham ist „Parker“, ein Dieb, der von seinen Kollegen hereingelegt wurde und nun auf Rache sinnt. An der Seite des Actionstars in der Buchverfilmung nach Donald E. Westlake läuft auch Jennifer Lopez endlich wieder zur Hochform auf.

Parker
„Parker“ ist ein knallharter Gangster, der seinen Job auf professionelle und distanzierte Weise erledigt und dabei dennoch seinen Kodex nicht vergisst: Er stiehlt von denen, die es sich leisten können, verletzt niemand, der es nicht verdient hätte, und macht keine leeren Versprechungen – seine Drohungen macht er auch wahr. Als eine Gruppe von Dieben um seinen Kollegen Melander (Michael Chiklis, „The Shield“) ihn um seinen Anteil betrügen und ihn beinahe töten, begibt sich Parker auf einen Rachefeldzug, um an sein Geld zu kommen und es den Verrätern heimzuzahlen. Hierzu benötigt er jedoch eine Verkleidung und die Maklerin Leslie (Jennifer Lopez, „Out of Sight“), um ihm Rückendeckung zu geben.
Parker: Jason Statham als Dieb auf Rachefeldzug
Taylor Hackford („Dolores“, „Ray“, „Im Auftrag des Teufels“) hat mit „Parker“ einen geradlinigen Actionthriller inszeniert, die sich stark am Kino der 1970er Jahre orientiert. Wie einst Clint Eastwood oder Charles Bronson ist auch Jason Statham ein eher unfreiwilliger Held in einer rauhen Umgebung, in der Gut und Böse keine anwendbaren Konzepte sind – die ironische oder humoreske Brechung der Diebes-und-Rachegeschichte sucht man hier vergebens. weiterlesen »