Die Kinowoche vom 17. Januar 2013 gibt sich dramatisch: Die Geschichte eines Sinto-Boxers, das Verhältnis eines Künstlers zu seiner Muse, ein Umwelt-Liebes-Drama aus Kaschmir und Gerard Butler, der vom Surfen träumt. Daneben kommt auch der neue Tarantino in die Kinos.
Musa Syeed aus Indien erzählt in „Valley of Saints“ vom Fremdenführer Gulzar in Kaschmir, der vor einem Krieg flüchten will, sich dann jedoch in eine Wissenschaftlerin verliebt, die den Dal-See retten vor einer Umweltkatastrophe retten möchte. Gulzar muss sich nun zwischen seiner Sicherheit und ihrer Leidenschaft entscheiden.
Der indonesische Regisseur Edwin zeigt in „Die Nacht der Giraffe“ ein poetisches Drama über ein junge Frau, die als Kind in einem Zoo ausgesetzt wurde und dort aufwuchs. Als sie einen Magier kennenlernt, verlässt sie zum ersten Mal ihre Heimat und wird in eine ihr fremde Welt geworfen, in der sie nach ihrem Ursprung sucht.
„Das schlafende Mädchen“ von Rainer Kirberg stellt die Frage der Verbindung von Kunst und Leben: Ein junger Künstler und Schüler von Jospeh Beuys filmt in den 70ern die obdachlose Ruth, die sich bei ihm einquartiert, doch zunehmend verschwimmen seine Gefühle mit seiner Videokunst. weiterlesen »
Während in Berlin schon die Deutschland-Premiere von Quentin Tarantinos „Django Unchained“ gefeiert wird, ist die Auswahl der Kinostarts in der Woche vom 10.01.2013 recht klein. Dafür finden sich jedoch unter den vornehmlich deutschen Filmen einige gelungene Beiträge.

Hannah Ahrendt
Der deutsche Film dominiert in dieser Kinowoche: „Bela Kiss: Prologue“ von Lucien Förstner baut auf der wahren Geschichte eines Serienmörders zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts einen modernen Horror-Thriller. Sind die Schauspieler in der intensiven und gut gemachten Geschichte um Bankräuber, die auf ein schreckliches Geheimnis aus der Vergangenheit stoßen, zwar nicht allzu bekannt, so kann sich dennoch ihre Vita sehen lassen: Kristina Klebe spielte in Rob Zombies „Halloween“, Rudolf Martin in „Dexter“ und Ben Bela Böhm in „Illuminati“.
Kinostarts: Kinderfilm und Philosophie-Biographie
Basierend auf den Kinderbüchern um „Ritter Rost“ von Jörg Hilbert und Felix Janosa hat Thomas Bodenstein einen putzigen und liebevoll gestalteten Animationsfilm geschaffen, in dem Rick Kavanian, Christoph Maria Herbst, Carolin Kebekus und Tom Gerhardt die Sprechrollen übernehmen: Im Schrottland muss der tapsige Ritter Rost sich gegen den fiesen Prinzen Protz beweisen und seinen inneren Helden finden. Der Film läuft auch in 3D. weiterlesen »
Die Kinostarts in der Woche vom 03. Januar 2013 warten mit einigen tragikomischen Wendungen auf, mit leisen Tönen und unerwarteten Highlights. Zudem findet sich Tom Cruise wieder in einem Actionfilm zurück im Kino.

Jack Reacher
„CM101MMXI Fundamentals“ ist der neue Film des türkischen Komikers Cem Yilmaz, der unter der Regie von Murat Dündar einerseits sein neues Stand-Up-Programm präsentiert und andererseits kleine Sequenzen vorbereitet hat, in denen er alltägliche Situationen humorvoll beleuchtet. So Yong Kim legt mit „For Ellen“ einen ruhigen und poetischen Independent-Film vor, in dem Paul Dano als passiver Rockmusiker versucht, das Sorgerecht für seine sechsjährige Tochter zu erstreiten, während er sich der Realität seines Lebens und seiner Träume stellen muss.
Walter Steffen begleitet in seinem Dokumentarfilm „München in Indien“ den Enkel des Malers Fritz-München auf dessen Suche nach den Überbleibseln der Kunst und der Gemälde, die der deutsche Hofmaler der Maharadschas in den 1930ern anfertigte. weiterlesen »
In der Woche vor Weihnachten kommt eine ganze Reihe von Filmen neu ins Kino, die für Abwechslungsreichtum über die Feiertage sorgen. Mit dabei zwei Bestsellerverfilmungen, die Fortsetzung eines Kinder-Animationsfilms und ein in den USA erfolgreicher und ungewöhnlicher Polizei-Thriller.

End of Watch
Das Regiedebüt von Benh Zeitlin „Beasts of the Southern Wild“ verarbeitet den Jahrhundertsturm Katrina aus der Sicht eines kleinen Mädchen in den amerikanischen Südstaaten. Die Kritik zeigte sich bereits bei der Uraufführung beim Sundance Festival himmlisch begeistert.
Wieder einmal widmet sich eine deutsche Produktion des Mark Twain Klassikers „Die Abenteuer des Huck Finn“: Nach der deutsch-kanadischen Co-Produktion aus den 80ern und der Tom Sawyer Verfilmung aus dem letzten Jahr, wird die Geschichte der beiden Freunde in den Südstaaten des vorletzten Jahrhunderts weitererzählt.
Kinofilme zu Weihnachten im Kino
Wie gewohnt kommt zu Weihnachten mit „Die Köchin und der Präsident“ eine französische Komödie in die Kinos. Dieses Mal wird eine patente Frau als Leibköchin des Präsidenten Frankreichs eingestellt und muss sich in der neuen Umgebung beweisen, während einige der Lieblingsthemen des aktuellen französischen Kinos – Außenseiter, Emanzipation, Essen, Liebe und Politik – verhandelt werden. weiterlesen »
Diese Woche lassen sich im Kino ein Horrofilm, eine Komödie, eine Klassikerverfilmung, eine Dokumentation und eine Biographie finden. Doch ein Film dominiert die Kinostarts der Woche vom 13. Dezember 2012: Die von Fans sehnsüchtig erwartete Verfilmung von „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“.

Der Hobbit
Den Start in die Filmwoche vom 13. Dezember 2012 gibt der Horrorfilm „Apparition – Dunkle Erscheinung“ von Todd Felton: Sebastian Stan („Black Swan“, „Captain America“), Tom Felton (Draco Malfoy in den „Harry Potter“ Filmen) und Ashley Greene (Alice Cullen in „Twilight“) finden sich in einer Mischung aus „Flatliners“, „Blair Witch Project“ und „Poltergeist“ wieder: Ein Gruppe von jungen Wissenschaftlern will übernatürliche Phänomene beweisen und erschafft ein Wesen, das durch Angst an Macht gewinnt.
Kinostarts am 13.12.2012: Abwechslungsreiche Filmwoche
„Lola gegen den Rest der Welt“ mit Greta Gerwig, Joel Kinnaman und Zoe Lister-Jones widmet sich als sympathische Komödie den Nöten einer jungen Frau, die kurz vor der Hochzeit verlassen wird: Lolas Gefühlsleben und ihre gesamte Planung wird auf den Kopf gestellt, während sie Verpasstes nachholt, sich mit ihren besten Freunden arrangiert und herausfindet, was sie wirklich will und wie sie es bekommt.
Unzählige Male wurde Charles Dickens’ „Große Erwartungen“ bereits verfilmt und nun konnte Mike Newell („Vier Hochzeiten und ein Todesfall“) die Stars Jeremy Irvine („War Horse“), Ralph Fiennes („Skyfall“), Robbie Coltrane („Für alle Fälle Fitz“) und Helena Bonham Carter („Alice im Wunderland“) verpflichten, die Geschichte des Waisen Pip neu zu erzählen. Der junge Mann verliebt sich in die zur Kaltherzigkeit erzogene Estella und bekommt die Möglichkeit einer großzügig bezahlten Ausbildung. Doch wer sein Wohltäter ist, ahnt Pip nicht…
Fred R. Willitzkat dokumentiert „Die Genialität des Augenblicks – Der Fotograf Günter Rössler“: Der Starfotograf hat mit seinen Mode- und Akt-Bildern die Kultur der DDR mitgeprägt. Das siebzigjährige Schaffen des noch immer aktiven Fotografen wird aus allen Perspektiven beleuchtet. weiterlesen »
In dieser Woche steht vor allem der neue Film von Steven Spielberg “Gefährten” im Mittelpunkt des Interesses. Zudem locken noch zwei weitere Werke, “Der Ruf der Wale” und “Extrem laut und unglaublich nah”, die Zuschauer in die Kinos.

Gefährten
Gefährten
Bereits seit Wochen für den neuen Film von Steven Spielberg geworben und der Regisseur lässt sich mit seinem neuesten Werk auch nicht lumpen. Eindrucksvolle Bilder erzählen die Geschichte von Albert und seinem Pferd Joey am Anfang des 20. Jahrhunderts zur Zeit des 1. Weltkrieges. Aus Geldnot wird Joey an die Armee verkauft und für Albert bleibt nur der schmerzliche Abschied von seinem Pferd. Allerdings ist der Trennungsschmerz so groß, dass Albert seinem Herzen folgt und sich in den Kriegswirren auf die Suche begibt. “Gefährten” ist ein einzigartiges Kinoerlebnis mit sehr viel Gefühl.
Ruf der Wale
Alaska ist manchmal irgendwie das Ende der Welt für Reporter Adam Carlson, dem aber ein Medienereignis regelrecht zufallen soll. Ausgerechnet drei Wale geraten durch das schnelle Zufrieren des Meeres in arge Bedrängnis. Dies ruft nicht nur seine Ex-Freundin Rachel auf den Plan, sondern auch die amerikanische und russische Regierung, die sich unbedingt die Rettung der Wale auf die Fahnen heften wollen. Eine klischeehaft, aber durchaus unterhaltsam. weiterlesen »
Eine große Auswahl haben die Filmfans in dieser Woche bei der Kinostarts der Woche. Der Spionage-Thriller “Dame, König, As, Spion”, eine erfolgreiche Fortsetzung mit “Underworld Awakening”, ein unglaublich bewegender Film mit “Die Kunst zu gewinnen – Moneyball” mit Brad Pitt in der Hauptrolle sowie den Komödien “Sex on the Beach” und “Zettl” wollen die Gunst der Zuschauer gewinnen.

Moneyball Filmposter
Dame, König, As, Spion
George Smiley, ehemaliger Topspion des britischen Secret Service, wird überraschend in den Dienst zurückgeholt, um einen Verräter zu entlarven, der sich in der Führungsriege des Geheimdienstes eingeschlichen hat. Ohne Zugang zu den Akten oder mit wichtigen Kontakten versehen muss Smiley sich auf seinen Instinkt verlassen. Spannend inszenierter Thriller mit Starbesetzung (Gary Oldman, Colin Firth, Tom Hardy, John Hurt, Toby Jones)
Underworld Awakening
Vampir-Kriegerin Selene wurde über Jahre gefangen gehalten und mittlerweile hat sich die Welt draußen erheblich verändert. Nach ihrer Flucht muss Selene feststellen, dass die Menschen über Vampire und Lykaner alles wissen. Während ihrer Gefangenschaft scheinen die Menschen zum wahren Feind geworden zu sein, die beide Spezies ausrotten wollen. Unverändert gut und eine hervorragende Fortsetzung.
Moneyball
Der ehemalige Baseballspieler Billy Beane (Brad Pitt) soll als Manager die Oakland Athletics übernehmen, denen allerdings alles zu fehlen scheint. Mit innovativen Ideen und einem Computerexperten scheint Billy Beane irgendwie den richtigen Weg zu finden und aus dem einstmals schwächelnden Team eine richtige Mannschaft zu machen. Der Film basiert auf einer wahren Geschichte und gehört nicht umsonst zu den heißen Oscar-Favoriten. Absolut sehenswert! – Filmkritik weiterlesen »
In dieser Wochen können sich die Kino-Fans gleich über vier unterhaltsame Filmstarts freuen. “The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten” mit George Clooney gilt mittlerweile als Oscar-Kandidat und “Drive” hat schon die ersten Auszeichnungen eingeheimst. Hinzu kommen mit “Ein riskanter Plan” ein spannender Thriller und mit “Jack und Jill” eine Komödie mit Adam Sandler und Al Pacino.

Drive
The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten
Matt King (George Clooney) und seine Frau Elizabeth führen scheinbar eine Traumehe, sind karrieretechnisch hervorragend eingebunden und besitzen ein großes Anwesen auf Hawaii. Als Elizabeth jedoch einen Bootsunfall erleidet und ins Koma fällt, wird die Welt von Matt vollkommen auf den Kopf gestellt. Er muss sich um seine beiden Töchter kümmern, zu denen er kaum einen Draht findet, erfährt von einer Affäre seiner Frau und muss plötzlich seine gesamte Zukunft überdenken. Aber genau an diesen Herausforderung scheint Matt zu wachsen, wenn der Weg auch sehr steinig scheint, findet er einen Weg zurück ins wahre Familienleben. Herausragender Film, der jetzt schon als heißer Oscar-Anwärter gehandelt wird.
Drive
Driver ist Stuntman, wortkarg und eher zurückhaltend – aber wenn der Mann hinter dem Steuer sitzt, kann ihn kaum jemand aufhalten. Deshalb wird er nachts auch immer als Fahrer von Fluchtfahrzeugen engagiert, was ihn in gefährliche Wasser treibt. Als er seine Nachbarin lieben lernt, lässt er sich von ihrem Mann zu einem Deal überreden, bei dem alles schief geht. Plötzlich werden Driver und Irene gejagt. Unglaublich spannender und actiongeladener Film mit Shootingstar Ryan Gosling in der Hauptrolle. weiterlesen »
In dieser Woche kommen gleich fünf neuen Film in Kinos, die unterschiedlicher kaum sein könnten. “Die Muppets” feiern ihre Rückkehr auf die Leinwand, mit “J.Edgar” wartet ein eindrucksvoller Film Leonardo DiCaprio auf eine Fans und “The Intruders” sorgen für Gänsehaut. “Bezaubernde Lügen” mit Audrey Tautou und “Faust” sind zudem absolut sehenswert.

J Edgar
Muppets
Kermit, der Frosch, Miss Piggy, Fozzie und Gonzo – jeder kennt die tollen und lustigen Figuren aus Muppet-Show, die jetzt die Leinwand erobern wollen. Natürlich herrscht auch dieses Mal das reinste Chaos und jeder muss für sich zahlreiche Abenteuer bestehen. Die Muppets sind ein Spass für die ganze Familie und werden sicherlich einige Kino-Liebhaber begeistern können.
J. Edgar
“J. Edgar” ist ein wirklich interessanter und spannend inszenierter Film, der ein wenig den Charakter einer Dokumentation in sich trägt. Den Mittelpunkt der Geschichte bildet J. Edgar Hoover, der 50 Jahre lang der Chef des Federal Bureau of Investigation gewesen war. Gespielt wird Hoover von Leonardo DiCaprio, der sich immer mehr zum Charakterschauspieler entwickelt und auch hier die unterschiedlichen Konflikte eindrucksvoll darstellt. Unter der Regie von Clint Eastwood ist hier ein hervorragendes Kinoerlebnis entstanden, dass äußerst sehenswert ist. weiterlesen »
Unmittelbar vor Weihnachten wird den Zuschauern in den Kino einiges geboten. Unter anderem gehören “Sherlock Holmes”, “Die Ides des March”, “Ronal der Barbar” und “In guten Händen” zu den Kinostarts der Woche. Für Kindern sicherlich ein Highlight “Alvin und die Chipmunks 3″.

Sherlock Holmes Spiel im Schatten
Sherlock Holmes: Spiel im Schatten
Genies brauchen bekanntlich Herausforderung, sonst wird ihnen langweilig. Deshalb ist Sherlock Holmes (Robert Downey Jr) in gewisser Art und Weise erfreut, als er feststellen muss, dass nach dem Mord an dem österreichischen Kronprinzen mit Professor Moriarty ein neuer Gegenspieler erwachsen ist, der ihnwomöglich sogar übertreffen könnte. Quer durch Europa machen sich Holmes, Watson und Sim, der Holmes das Leben gerettet hat, auf Suche nach Professor Moriarty. Wunderbar unterhaltsam mit der passenden Portion Action. – Filmkritik
Die Ides des March
Stephen Meyers ist bereits in jungen Jahren ein wichtiger Bestandteil des Wahlkampfteams des US-Präsidentschaftskandidaten Mike Morris, allerdings bringt eine Affäre mit einer Praktikantin plötzlich seine Karriere ins Wanken. Als er auch noch politisch unter Druck steht, muss sich Stephen zwischen seiner Karriere oder seinen idealen entscheiden. Politisch kaum besser umsetzbar und wirkich gut inszneniert. Filmkritik
Ronal der Barbar
Mit “Ronal der Barbar” kommt ein 3D-Zeichentrick ins Kino, der es auf die Lachmuskeln der Zuschauer abgesehen hat. Ausgerechnet der “Schwächling” der Barbaren Ronal soll seinen Stamm vor dem bösen Lord Volcazar beschützen und seine Gefährten, die auf seine gefährliche Reise begleiten, sind alles andere als furchteinflössend. Unterhalsam, lustig und machmal ein wenig übertrieben, dennoch sehenswert! weiterlesen »