Archive for September, 2011

In der vergangenen Woche mangelte es noch an guten Filmen, während es in dieser Werke gleich drei derer gibt. „Der große Crash“, „Die Lincoln-Verschwörung“ und „John Carpenter’s The Ward“ können restlos überzeugen und sind äußerst sehenswert.

John Carpenter's The Ward

John Carpenter's The Ward

Der große Crash

Allein schon das Staraufgebot zeigt, dass es sich hierbei um einen wirklich ausgezeichneten Film handelt.  Kevin Spacey, Paul Bettany, Jeremy Irons, Zachary Quinto, Penn Badgley, Demi Moore und Simon Baker wirken in diesem spannend Wallstreet Thriller mit. Bei seiner Entlassung überlässt Analyst Eric Dale dem aufstrebenden Peter Sullivan seine Recherchen der vergangenen Jahre. Diesem wird klar, dass seine Firma unmittelbar vor dem Untergang steht und nur eine kaum mögliche Rettungsaktion das Blatt noch wenden kann. Sehenswert, spannend und hervorragende Einblicke in die skrupellose Geschäftswelt.

John Carpenter’s The Ward

Wenn sich der Meister des Horrors an einen neuen Film wagt, dann ist ein Kinobesuch schon fast Pflicht. Kristen verschlägt es nach einem vermeintlichen Brandanschlag in eine psychiatrische Klinik, wo sie allerdings schnell merkt, dass dort etwas nicht stimmen kann. Der Tod ist ein ständiger Begleiter und so bleibt ihr eigentlich nur die Flucht, um ihr Leben zu retten. Perfekt inszenierter Horror, den man als Genre-Fan auf jeden Fall gesehen haben muss. weiterlesen »

Wer in dieser Woche auf großartige Filme gehofft hatte, wird vermutlich schwer enttäuscht sein. Lediglich „Eine offene Rechnung“ wird höheren Ansprüchen gerecht, während mit „Hell“ oder „Attack the Block“ filmische Werke ins Kino kommen, die es selbst im Trash-TV zu keinen großen Quoten geschafft hätten.

Eine offene Rechnung

Eine offene Rechnung

Eine offene Rechnung

Irgendwann wird man immer von der Vergangenheit eingeholt. Diese bittere Erfahrung müssen auch die drei Mossad-Agenten Rachel, Stefan und David machen, die im Jahr 1997 als Legenden gelten. Rachels Tochter hat sogar ein Buch über die vermeintlichen Heldentaten der Agenten geschrieben, die plötzlich vor den Trümmern ihrer Karriere und ihrer Vergangenheit stehen. Sie durchleben noch einmal die dramtische Mission aus dem Jahr 1966, wo sie den bekannten Nazi-Verbrecher Vogel stellten. Allerdings verlief die Mission nicht so wie erwartet.

Hell

Deutsche Filme haben es ohnehin schon schwer, wenn nicht gerade Til Schweiger oder Matthias Schweighöfer in den Hauptrollen zu sehen sind. „Hell“ liefert aber eindrucksvoll den Beweis, dass hierzulande für ein Endzeit-Szenario einfach die Mittel und die Phantasie fehlen, um die Kinogänger aus den Sesseln zu reißen. Der Überlebenskampf auf der von der Sonne verbrannten Erde wird eher zum Kampf gegen die Langeweile. weiterlesen »

Wenn man einmal vom zweiten Teil von  „Männerherzen“ absieht, kann man in dieser Woche gleich drei sehenswerte Filme empfehlen. „Colombiana“, „Shanghai“ und „Easy Money -Spür die Angst“ sind spannende und gut inszenierte Werke, die ein regnerisches Wochenende vergessen machen können.

Colombiana

Colombiana

Colombiana

Rachegedanken sind nie ein guter Begleiter, aber wenn man wie Cataleya (Zoe Saldana) im Alter von neun Jahren miterleben muss, wie die eigenen Eltern von der Mafia umgebracht werden, ist dies ein sehr prägendes Erlebnis. Zur perfekten Killerin ausgebildet jagt Cataleya den kolumbianischen Mafiaboss Don Luis, der allerdings unter dem Schutz des FBIs steht, was den ganzen Rachefeldzug etwas komplizierter macht. Unglaublich emotionales Actiondrama mit dunklen Bildern und einen guten Story – Filmkritik.

Shanghai

Knapp eine Woche vor dem Anschlag auf Pearl Harbor kommt Geheimagent Paul Soames (John Cusack) nach Shanghai, um den Mord an seinem besten Freund aufzuklären. Allerdings muss er sich durch einen Sumpf voller Intrigen, Machtspiele, Affären und Lügen wühlen, um auch nur einen Hauch der Wahrheit zu erfahren. Mit Hilfe der schönen Anna, der Frau des hiesigen Gangster-Bosses versucht er etwas Lichts ins Dunkel zu bringen, gerät dabei aber immer mehr selbst ins Fadenkreuz der Gewalt. Hervorragende Geschichte mit einem einzigartigen John Cusack. weiterlesen »

Mit „Die Iden des März“ hat sich George Clooney als Regisseur einem besonderen Thema zugewandt – dem US-Wahlkampf. Im Mittelpunkt steht dabei Stephen Meyers ein junger aufstrebender Karrieretyp, der plötzlich nur die Wahl nur die Wahl zwischen seinen Idealen und seiner Karriere hat.

Die Iden des März

Die Iden des März

George Clooney hat neben der Schauspielerei ein Faible für die Politik. Bereits bei seinem ersten Werk als Regisseur wagte sich an ein Genre, das nicht immer einen hohen Zuspruch der Zuschauer erwarten kann. Dennoch wurde damals „Good Night, and Good Luck“ ein voller Erfolg, der sich sehen lassen konnte. Nun folgt mit „Die Iden des März“ ein zweiter Film, der sich mit dem US-Wahlkampf auseinandersetzt und dabei immer wieder die Mechanismen der Politik vor Augen führt. Muss man seine Ideale verraten, um erfolgreich zu sein?

Die Iden des März: Trailer und Story

Stephen Meyers ist erst Anfang 30 und darf schon die Wahlkampagne des Präsidentschaftskandidaten Mike Morris übernehmen. Überzeugt von seinen Idealen arbeitet er mit unermüdlichem Ehrgeiz für seinen Kandidaten und als Lohn scheint seine Karriere noch lange nicht zu Ende zu sein. weiterlesen »

In dieser Woche stehen gleich zwei Filme im Blickpunkt des Interesses. Einerseits lockt die Neuauflage von „Conan“ und andererseits sorgen Justin Timberlake und Mila Kunis in „Freunde mit gewissen Vorzügen“ schon seit Wochen für Gesprächsstoff.

Freunde mit gewissen Vorzügen

Freunde mit gewissen Vorzügen

Conan

Conan ist immer noch eng verbunden mit dem Namen Arnold Schwarzenegger, der mit dieser Rolle seine eindrucksvolle Karriere begann. Die Neuverfilmung floppte in den USA total, was einerseits an dem berühmte Vorbild liegen dürfte und andererseits an der kaum beeindruckenden Story. Das Duell zwischen Conan, der den Tod seines Vaters rächen möchte, und Warlord Khalar Zym, der auf der Suche nach der jungen Tamara ist, bildet unweigerlich den Höhepunkt eines Filmes, der zwar mit guten Effekten aufwarten kann, aber kaum Neues und wirklich Beeindruckendes zu bieten hat.

Freunde mit gewissen Vorzügen

„Freunde mit gewissen Vorzügen“ dürfte in dieser Woche locker zum Kassenschlager werden. Die Gründe dafür sind recht schnell aufgeführt, denn es dreht sich hauptsächlich um Sex in diesem Film und zweitens spielen Justin Timberlake sowie Mila Kunis die Hauptrollen. Spätestens seit Timberlake bei einer Preisverleihung ungeniert die Brüste seiner Filmpartnerin in die Hand nahm, ist der Film in aller Munde. Letztendlich geht es darum, dass man nicht nur eine Beziehung auf Sex basierend führen kann – oder doch? – Filmkritik weiterlesen »

In dieser Woche stehen die Kinostarts ganz klar im Zeichen von „Die drei Musketiere 3D“. Das Abenteuer-Remake mit Starbesetzung stellt mit Abstand die anderen Filme in den Schatten. „Kill the Boss“ oder „Roller Girl“ können in dieser Hinsicht nur bedingt mithalten.

Die drei Musketiere in 3D

Die drei Musketiere in 3D

Die drei Musketiere 3D

Die Geschichte der drei Musketiere Athos, Porthos und Aramis, die im Kampf gegen den Kardinal Richelieu und M’lady de Winter auf die Unterstützung des tapferen D’Artagnan bauen können, ist schon mehrmals verfilmt worden. Allerdings kann das neue Werk mit unglaublichen Effekten und einer faszinierenden Starbesetzung aufwarten: Logan Lerman, Milla Jovovich, Matthew Macfadyen, Ray Stevenson, Luke Evans, Mads Mikkelsen und Christoph Waltz sprechen letztendlich für sich. Wirklich ein einzigartiges Kinoerlebnis – Filmkritik und Trailer!

Kill the Boss

Nick, Kurt und Dale erleben jeden Tag einen Horror im Arbeitsalltag. Leider lässt ihre private Situation eine Kündigung nicht zu, weshalb bei den Dreien ein unglaublicher Plan reift – sie wollen ihre Bosse umbringen. Angenehm unterhaltsame Komödie, wo die Stars wie Colin Farrel, Jamie Foxx und Jennifer Aniston eher in den Nebenrollen zu finden sind. Sehenswerter Kinospass, aber ohne Tiefgang. weiterlesen »