Archive for Oktober, 2012

„Training Day“ Regisseur David Ayer zeigt mit „End of Watch“ einen dokumentarischen Cop-Action-Thriller mit Jake Gyllenhaal und Michael Peña: Zwei Polizisten in Los Angeles stoßen aus Versehen in ein Gangster-Wespennest und werden zur Zielscheibe, während sie das Geschehen mit Handkameras filmen.

End of Watch

End of Watch

Die Polizisten Brian Taylor (Jake Gyllenhaal) und Mike Zavala (Michael Peña) patrouillieren auf den Straßen des South Central Bezirks in Los Angeles, der für seine gefährlichen Gangaktivitäten bekannt ist. Zavala bereitet ein Filmprojekt vor und baut deswegen an Beider Uniformen kleine Kameras an, die ihren Alltag aufnehmen sollen. Durch einen Zufall entdecken sie eine Operation des mexikanischen Drogenkartells, die sie vereiteln und sich somit der Rache der Gangster aussetzen.

End of Watch: Jake Gyllenhaal als Cop in L.A.

Wie die seit 1989 laufende Reality-Doku „Cops“ lässt Regisseur David Ayer auch in „End of Watch“ den Polizeialltag Revue passieren und rückt neben dem markigen Gehabe von Jake Gyllenhaal auch die oft langweilige Arbeit der Polizisten ins rechte Licht, während die persönliche Beziehung von Taylor und Zavala in den belastenden Situationen ihrer gefährlichen Patrouillen ausgebaut wird. Dem Film gelingt somit, eine erstaunliche Energie zwischen den Charakteren zu etablieren und ohne Genre-Klischees und  -Erwartungen auszukommen – zumindest bis zum brachialen Showdown, den sich Ayer nicht verkneifen konnte. weiterlesen »

„Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“ ist der Auftakt der neuen Fantasy-Trilogie nach Tolkiens berühmten Kinderbuch. Peter Jackson hat noch einmal im Regiestuhl Platz genommen, um das „Herr der Ringe“ Prequel selbst zu verfilmen.

Der Hobbit

Der Hobbit

Bilbo Beutlin (Martin Freeman) wird mit einer überraschenden Aufgabe konfrontiert, als dreizehn Zwerge in Begleitung des Zauberers Gandalf in seine Wohnhöhle in Beutelsend mit der Tür ins Haus fallen: „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“ erzählt den ersten Teil des „Herr der Ringe“ Vorgängers nach J.R.R. Tolkien. Peter Jackson übernahm nach langem Hin und Her erneut die Regie und führt den Hobbit-Helden wider Willen auf die Suche nach dem Arkenstein, dem Erbe des Zwergenanführers Thorin Eichenschild (Richard Armitage), das vom Drachen Smaug bewacht wird. Seine Reise bringt den kleinen Hobbit in große Gefahren, aber auch in erstaunliche Abenteuer und zu einem kleinen, goldenen Ring, dem eine erschreckende Bedeutung zukommen wird.

Der Hobbit – Eine unerwartete Reise

„In einer Höhle in der Erde, da lebte ein Hobbit“ – mit diesen Worten beginnt nicht nur eines der beliebtesten Kinderbücher der Welt, sondern auch J.R.R. Tolkiens eigene Reise durch seine Fantasy-Welt „Mittelerde“. Als Linguistikprofessor und Koryphäe auf dem Gebiet altenglischer und indogermanischer Mythen und Sagen wollte er ein Umfeld erschaffen, in dem bestimmte Sprachen und gedankliche Konstellationen einen Sinn ergeben und entwickelte über Jahrzehnte die stimmige Welt der Hobbits, Orks, Elben und Maia. weiterlesen »

Clint Eastwood muss in „Back in the Game“ als alternder Baseball-Scout beweisen, dass er seinem Job noch gewachsen ist. Als unwillige Begleiterin steht ihm seine Tochter Amy Adams zur Seite, die dann mit seinem Konkurrenten Justin Timberlake anbandelt.

Back in the Game

Back in the Game

Clint Eastwood ist „Back in the Game“ – zumindest muss er es sein, denn als Gus Lobel, einem alten Scout für einen Baseball-Verein, muss er im Auftrag seines Freundes Pete Klein (John Goodman) noch einmal nach neuen Talenten spähen, um sich seinem modernen Chef (Matthew Lillard) gegenüber zu beweisen. Pete bittet Mickey (Amy Adams), die Tochter von Gus, ihn auf der Reise zu begleiten und obwohl die erfolgreiche Anwältin persönliche Probleme mit ihrem Vater hat, lässt sie sich auf das Abenteuer ein. Unterwegs mit Gus lernt sie dessen alten Freund und mittlerweile Konkurrenten Johnny (Justin Timberlake) kennen und muss feststellen, dass ihr Vater fast blind ist.

Back in the Game: Baseball-Drama mit Clint Eastwood

Das Baseball-Drama, das aus unerfindlichen Gründen mit einem englischen Titel auf deutsch in die Kinos kommt – der Originaltitel lautet „Trouble with the Curve“ und bezieht sich auf eine Wurftechnik – zeigt Eastwood in der Rolle, die er variantenreich in den letzten zwölf bis fünfzehn immer wieder spielen durfte: Der griesgrämige alte Mann, der letztlich geläutert wird. An dieser Stelle macht dem Altstar auch niemand etwas vor und besonders im Team mit der immer wieder erfrischenden Amy Adams („Verwünscht“) und dem erstaunlich guten Justin Timberlake funktioniert sein Daueransatz auch wirklich gut. weiterlesen »