In dieser Woche haben Kinofans bei den Filmstarts der Woche eine große Auswahl, da besonders viele Genre bedient werden. „Melancholia“ unter der Regie von Lars von Trier, „Johnny English – Jetzt erst recht“, „Fright Night“ und „Kein Mittel gegen Liebe“ wollen Filmfans ab heute in die Filmtheater locken.

Melancholia

Melancholia

Melancholia

„Melancholie“ bewegt sich auf einem sehr schmalen Grat. Einerseits ist das Werk von Lars von Trier eine wunderbare Hommage an die deutsche Romantik mit all ihrer Tragik und einer gewissen Todessehnsucht, andererseits natürlich unheimlich schwere Kost für das Kino. Eine alles überragende Kirsten Dunst wächst nahezu über sich hinaus als Braut, die sich ihrem Ehemann verweigert und unter der Krankheit „Melancholie“ leidet. Dies ist aber auch der Name eines Planeten, der unaufhaltsam der Erde entgegen rauscht, wobei das Ende des Film gleich am Anfang steht. Eine Verwirrung, die sich wie ein roter Faden durch den Film zieht und dabei mit Sicherheit den den Geschmack vieler Kinogänger finden wird, obwohl es sicher hierbei um ein wunderbares Werk der Kinokunst handelt.

Johnny English – Jetzt erst recht

Dem vollkommen gegenüber steht „Johnny English – Jetzt erst recht“. Der Ulk von Rowan Atkinson verfügt sicherlich über eine gewisse Fangemeinde, die dem immer wiederkehrenden Muster ein paar Lacher abringen kann. Situationskomik sowie den Mimik von Rowan Atkinson machen noch lange keinen guten Film aus. Wer die Geschichte des englischen Geheimagenten bisher mochte, wird auch dieses Mal seinen Spaß haben, ansonsten lieber Finger weg!

Fright Night

Aktuell kann man sich kaum retten vor Vampirfilmen oder ähnlich angelegten Geschichten. Da macht auch „Fright Night“ keinen Unterschied, selbst wenn Colin Farrel in die Hauptrolle schlüpft. Charlie Brewster hat ein ungeangenehmes Gefühl bei seinem neuen Nachbarn Jerry (Colin Farrel), das sich schon nach wenigen Tagen bestätigen soll. Er entdeckt sein dunkles Geheimnis und bringt damit seine Mutter und seine Freundin in Gefahr. Nur der Kampf gegen das Böse kann die Welt noch retten. Nicht zwingend ein Muss für Kinogänger!

Kein Mittel gegen Liebe

Natürlich dreht sich der Film um das Thema Liebe, wenn Kate Hudson in eine Hauptrolle schlümpft, auch wenn die Story mit noch mehr Herzschmerz verbunden ist als sonst. Dieses Mal verkörpert sich eine Erfolgsfrau in der Werbebranche, bei der Liebe keinen Platz hat. Ihr Leben verändert sich schlagartig als sie die Diagnose Krebs erhält, aber der Kampf um das Leben und die enstehende Liebe zu ihrem Arzt ermöglicht ihr einen ganz neuen Blick auf die wirklich schönen Dinge des Lebens. Romantik pur sowie ein Hauch von Dramatik machen den Film für Liebende zu einem Muss, der Rest wird mit Sicherheit die Augen verdrehen.

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