Die am 04. April 2013 beginnende, aktuelle Kinowoche hält gruselige Filme im Angebot, böses, witziges und dramatisches. Als Highlights können die Verfilmung von „Beautiful Creatures“, „ Der unglaubliche Burt Wonderstone“ und Rémi Bezançons „Ein freudiges Ereignis“ bei den neuen Kinostarts gelten.

Dead Man Down

Dead Man Down

Perter Dalle hat sein ungewöhnliches Historiendrama „An Enemy to Die For“ als Mischung aus Thriller, Liebesgeschichte und Panorama angelegt: Eine deutsch-schwedisch-englische Expedition soll im Polarkreis 1939 Beweise für die Kontinentalverschiebungstheorie finden, als der Zweite Weltkrieg ausbricht. Zur internationalen Besetzung gehören Tom Burke, Axel Prahl und Jeanette Hain.

Die Bestseller-Verfilmung „Beautiful Creatures – Eine unsterbliche Liebe“ wartet mit überraschenden und eigenständigen Ideen auf, wenn die Romanze zwischen einem Teenager und einem übernatürlichen Wesen erzählt wird: Der junge Ethan lernt Lena kennen, die als eine Art Hexe befürchtet, von einer dunklen Macht berufen zu werden. Neben Alden Ehrenreich und Alice Englert konnten Jeremy Irons und Emma Thompson für den effektreichen Film gewonnen werden.

Kinostarts am 04. April 2013 mit Colin Farrell, Noomi Rapace und Bully Herbig

Colin Farrell und Noomi Rapace spielen ein düsteres Racheepos von mehreren Seiten in „Dead Man Down“: Er ist ein Killer, der Vergeltung für den Mord an seiner Familie sucht, sie will Rache für ihre Gesichtsentstellung – gemeinsam wenden sie sich gegen ein Verbrechersyndikat. Niels Arden Oplev hat mit Kameramann Paul Cameron diesen beeindruckenden Thriller raffiniert inszeniert.

„Der unglaubliche Burt Wonderstone“ von Don Scardino ist nicht nur angefüllt mit einer Riege erstklassiger Komiker und Schauspieler – Steve Carell, Steve Buscemi, Jim Carrey, Alan Arkin, James Gandolfini, Olivia Wilde und Michael „Bully“ Herbig –, sondern auch eine bitterböse Beobachtung des Zaubereigeschäfts von Las Vegas. Zwei Magier müssen sich nach zehn Jahren mit einem neuen Konkurrenten arrangieren und versuchen, ihren ehemaligen Erfolg wiederherzustellen.

Rémi Bezançon hat mit „Ein freudiges Ereignis“ mit Louise Bourgoin und Pio Marmai eine Liebesgeschichte entwickelt, die ehrlich, einfühlsam und mitreißend von den Lebensabschnitten eines Paars erzählt, die von der ersten Verliebtheit über Schwangerschaft und die daraus resultierenden Freuden und Probleme mit Humor und Ernsthaftigkeit nichts verschweigt und doch auch nicht zu dick aufträgt.

Etliche Genres sorgen für eine abwechslungsreiche Kinowoche

Claudia Pöchlauer und Walter Größbauer haben den Dokumentarfilm „Indian Dreams“ über die Gegensätze einer schicksalsgläubigen Gesellschaft in Indien und dem Traum eines Inders, über die alte Tradition und die neue Wirklichkeit im Land angefertigt. Sie begleiten Bhupinder Chauhan auf seinem Weg in den Süden Indiens, um einmal das Meer zu sehen.

Aus Japan kommt die Horror-Film Fortsetzung „Sadako 3D – Ring Originals 3“, mit der die weitere Geschichte des Video-Albtraums aus den „Ringu“-Filmen, beziehungsweise den amerikanischen „The Ring“ Remakes, weitererzählt wird. Dieses Mal wird ein Selbstmord-Video im Internet als Auslöser für die übernatürlichen Begebenheiten gewählt.

Auch aus Deutschland kommt in dieser Woche ein Horrorfilm in die Kinos: „Zimmer 205 – Traust du dich rein?“, Rainer Matsutanis Remake von „Kollegiet“ aus Dänemark, wird für eine Gruppe von Studenten zur Psycho-Tortur, bei der ihre Anzahl stetig und auf kreative Weise dezimiert wird. Neben spannenden eigenen Einfällen sorgen auch Anspielungen auf Filmklassiker wie „Wenn die Gondeln Trauer tragen“ für gepflegten Grusel.

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