Superman kehrt auf die große Leinwand zurück: Mit „Man of Steel“ soll der fast achtzig Jahre alte Mythos des ersten Superhelden für eine neue Generation belebt werden – hierfür haben sich die Comicverfilmungs- und Blockbuster-Garanten Zack Snyder und Christopher Nolan zusammengetan.

Man of Steel

Man of Steel

„Man of Steel“ wird die Geschichte von Superman neu erzählen: Als Baby wurde der spätere Superheld von seinem Vater Jor-El in einer Rakete vom zum Untergang verdammten Planeten Krypton auf die Erde geschickt, wo er von Jonathan und Martha Kent in der Kleinstadt Smallville aufgezogen wird. In der Großstadt Metropolis tarnt er sich als Clark Kent, einem wenig heroischen Journalisten, der mit seiner Kollegin Lois Lane den heißesten News auf der Spur ist – im Geheimen allerdings schwingt er sich in seinem blau-roten Kostüm durch die Lüfte, um das Böse zu bekämpfen, unter anderem in Form von General Zod, einem weiteren Kryptonier, der die Explosion seiner Heimat überlebte. Neu ist im Reboot vor allem, dass Superman sich hin- und hergerissen zwischen seiner tatsächlichen Herkunft, seiner Aufgabe auf der Erde, seinen gewaltigen Kräften und seiner bodenständigen Erziehung fühlt.

Man of Steel: Superman fliegt wieder im Kino

Als Jerry Siegel und Joe Shuster Superman in den 1930ern erfanden, konnten sie noch nicht ahnen, dass aus ihm der größte und bekannteste Superheld werden würde. Mit der neuen Verfilmung „Man of Steel“ reihen sich nun Regisseur Zack Snyder („Watchmen“, „300“) und Produzent Christopher Nolan („Batman Begins“, „The Dark Knight“, „The Dark Knight Rises“) in die Riege derer ein, die seit 1941 den letzten Sohn Kryptons in die Kinos brachten. Besonders die 1978er Fassung von Richard Donner und die Fortsetzungen von Richard Lester, mit Christopher Reeve als Superman, haben die bleibenden Eindrücke beim Kinopublikum geschaffen, die sich noch in Bryan Singers „Superman Returns“ 2006 niederschlugen.

Und dennoch hat sich einiges in der Wahrnehmung des Mannes aus Stahl geändert – und bei der Gelegenheit auch gleich die von Comic-Verfilmungen an sich. Im Zuge der „Smallville“ Fernsehserie sind auch Nicht-Comicleser mit der Hintergrundgeschichte von Clark Kent vertraut, die Dark-Knight-Trilogie und die Reihe von Marvel-Verfilmungen der letzten Jahre zeigten, das heute Comics im Kino ernst genommen werden können. Für das Drehbuch des Reboots ist wieder einmal David S. Goyer zuständig.

Superman-Reboot mit Henry Cavill, Amy Adams, Kevin Costner und Russell Crowe

Für das Reboot haben sich die beiden Filmemacher, deren Sicht auf Comiccharaktere weltweit gefeiert wird, eine erstklassige Riege an Schauspielern ausgesucht: Neben Henry Cavill als erstem britischen Darsteller der Superman-Figur, werden Amy Adams als Lois Lane, Kevin Costner als Jonathan Kent, Diane Lane als Martha Kent, Russell Crowe als Supermans Vater Jor-El, Michael Shannon als General Zod und Laurence Fishburne als Zeitungschef Perry White zu sehen sein.

„Man of Steel“ wird am 20. Juni 2013 auch in die deutschen Kinos kommen und der Superman Legende ein neues Kapitel hinzufügen.

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