Ausnahme-Regisseur Spike Lee dreht mit Josh Brolin, Elizabeth Olsen und Samuel L. Jackson das amerikanische Remake des koreanischen Kult-Klassikers „Oldboy“ von Park Chan-wook: Ein Mann wird gekidnappt und 20 Jahre lang ohne einem ihm bekannten Grund eingesperrt.

Oldboy

Oldboy

Joe Doucett (Josh Brolin, „No Country For Old Men“), ein mäßig erfolgreicher Werbekaufmann und verhältnismäßig schlechter Vater, erwacht in Spike Lees „Oldboy“ in einem Hotelzimmer, das er nicht verlassen kann – aus dem Fernseher erfährt er, dass seine Frau ermordet wurde und er verdächtigt wird. Doch er weiß, dass er gekidnappt wurde, nur kennt er den Grund nicht. Zwanzig Jahre bleibt er in seinem Gefängnis ohne Kontakt zur Außenwelt und in dieser Zeit stählt er seinen Körper, um nicht verrückt zu werden. Ebenso plötzlich, wie er entführt wurde, wird er wieder auf freien Fuß gesetzt. Nach seiner Entlassung versucht er, das Rätsel zu lösen und stößt dabei auf ein schreckliches Geheimnis, das nicht nur sein Leben zerstören wird. Wie das Original basiert auch das Remake auf dem gleichnamigen, wenn auch grundlegend anders ausgerichteten Manga von Garon Tsuchiya und Nobuaki Minegishi. weiterlesen »

Die Welt von „Elysium“ ist zweigeteilt: Auf dem gleichnamigen Satelliten leben ultrareiche Menschen in überschwänglichem Luxus, während auf der Erde Überbevölkerung, Bürgerkriege und Krankheiten herrschen. Matt Damon und Jodie Foster spielen in dem actionreichen, sozialkritischen Science-Fiction-Film von Neill Blomkamp.

Elysium

Elysium

„Elysium“ erscheint wie das Paradies, jedoch nicht auf Erden: Als Satellit umkreist die Station unseren Planeten und darauf befinden sich all jene Leute, die sich einen Aufenthalt leisten können. Glück und Zufriedenheit bestimmen ihre Tage, es gibt keinen Krieg, keine Gewalt, keine Kriminalität und immer gutes Wetter. Doch was das Wichtigste ist: Die Bewohner von Elysium besitzen eine medizinische Maschine, die sämtliche Krankheiten in Rekordgeschwindigkeit zu hundert Prozent heilen kann. Dagegen ist die Erde für die dort verbliebene Menschheit die Hölle. Die Gesellschaft ist vollständig zusammengebrochen, Umweltverschmutzung, Mord und Totschlag herrschen hier vor und jeder kämpft gegen jeden. weiterlesen »

Trotz der Ferienzeit haben sich einige herausragende Filme versammelt, um am 11. Juli 2013 in die Kinos zu kommen, darunter spannende und witzige Dokumentationen, faszinierende Zusammenarbeiten von Regisseuren und berührende Dramen, sowie ein Star-besetzter Krimi-Thriller mit verblüffenden Wendungen.

Die Unfassbaren

Die Unfassbaren

Während Bradley Manning der Prozess gemacht wird, Julian Assange untergetaucht ist und Edward Snowden um Asyl bittet, kommt mit „We Steal Secrets – The Story of WikiLeaks“ eine spannende Dokumentation von Alex Gibney in die Kinos, die die Frage nach dem Umgang mit Geheimnissen und ihrer Veröffentlichung stellt.

Mit dem Bus fahren zwei Freunde 20.000 Kilometer „Vom Kiez zum Kap“: Um zur 2010er Fußball-Weltmeisterschaft nach Südafrika zu gelangen, beschließen sie, ihren 18 Jahre alten VW-Transporter von Hamburg aus quer durch zwei Kontinente zu steuern und haben ihre Erlebnisse dabei zu einer Dokumentation zusammengestellt.

Die Dokumentation „Unplugged: Leben Guaia Guaia“ folgt den beiden Straßenmusikern Elias Gottstein und Carl Luis Zielke auf ihrem Weg durch die Republik ohne Hab und Gut, ohne Unterkunft und mit nur der Perspektive, die sie sich selbst wählen. Denn die beiden jungen Männer haben sich bewusst dazu entschieden, einen idealistischen, alternativen Lebensstil zu pflegen und dabei Spaß zu haben, auch wenn es manchmal schwer wird.

Das Varieté „Crazy Horse“ in Paris gehört zu den ersten Adressen des Nachtlebens, mit „Feu“ hat der Designer Christian Louboutin eine eigene Show inszeniert, die nun in 3D von Michael Meyns gefilmt in die Kinos kommt. weiterlesen »

Die Kinostarts am am 27. Juni 2013 markieren einen interessanten Querschnitt durch die Kinolandschaft: Dokumentationen, Komödien, Dramen und Blockbuster laufen in den Lichtspielhäusern an, ohne dass ein Genre dabei besonders hervorsticht. Dafür sind einige der Filme  in ihrer Vielfältigkeit geradezu erstaunlich.

World War Z

World War Z

Als Buchverfilmung, die keine wirkliche ist, versucht „World War Z“ mit Brad Pitt die Auswirkungen einer Zombie-Apokalypse auf Leinwand zu bannen: Während in der Vorlage von Max Brooks der weltweite Umgang mit den Untoten thematisiert wird, präsentiert der Film die Suche nach einer Lösung des Problems. Marc Forster inszeniert den auch in 3D vorliegenden Film bildgewaltig und eindringlich mit Brad Pitt in Hochform, während einige Aspekte jedoch etwas blutleer und hirnlos daher kommen.

Die russische Animationsproduktion „Jets – Helden der Lüfte“, die auch in 3D in die Kinos kommt, nimmt sich die Prämisse des Pixar-Hits „Cars“ und versieht Flugzeuge mit niedlichen Gesichtern. Dazu sprechen Dave Davies und Michael Schulte – leider können weder die Animationen, noch die Texturen oder das Script überzeugen. Zumindest die ganz kleinen Zuschauer werden ihren Spaß haben, wenn der kleine Jet „Knight“ sich bei den Vorbereitungen zur großen Air Show in „Lightning“ verliebt und ihm Veteranen-Flugzeuge ihre Tricks beibringen. weiterlesen »

Während draußen das Sommerwetter lockt, haben die Kinostarts der Woche vom 20. Juni 2013 einige gute Argumente, um lieber im dunklen und kühlen Kinosaal zu sitzen: Mit dabei ist die Fortsetzung eines Pixar-Hits und die Neuverfilmung von Superman durch Zack Snyder.

Man of Steel

Man of Steel

Skandalrocker Pete Doherty gibt in „Confession“ sein Spielfilmdebüt: In der Buchverfilmung von Sylvie Verheyde stürzt er zu Beginn des neunzehnten Jahrhunderts in eine tiefe Depression und gibt sich mit seinem Freund August Diehl ausschweifenden Salon-Partys hin – bis er auf einem entlegenen Gut die ebenso angeschlagene Charlotte Gainsbourg trifft und er zwischen seinen Orgien und der Möglichkeit einer Beziehung wählen muss.

Carolin Genreith hat für ihre Dokumentation „Die mit dem Bauch tanzen“ ihre Mutter und deren Bauchtanzgruppe in der Eifel besucht: Die junge Filmemacherin macht sich Sorgen ums Älterwerden und ist fasziniert von der Lebenslust und Energie der Damen im fortgeschrittenen Alter, die auf eine Performance in Paris hinarbeiten.

Kinostarts am 20. Juni 2013 mit Alan Rickman, Colin Firth und Matt Damon

Michael Hoffman hat ein Drehbuch der Coen-Brüder Joel und Ethan verfilmt: In „Gambit – Der Masterplan“ dürfen Alan Rickman und Colin Firth einmal ihre komische Seite zeigen, wenn ein von seinem Chef geplagter Kurator sich an ihm rächen will, indem er ihm ein gefälschtes Bild für viel Geld unterjubeln möchte. Die turbulente Komödie wartet auch mit Cameron Diaz und Stanley Tucci  auf.

Aus Australien kommt die von wahren Begebenheiten inspirierte Geschichte der Soul-Band „The Sapphires“: Die fünf jungen Aborigine-Frauen werden 1968 von einem versoffenen Musikproduzenten von Country auf Soul umgemünzt und sollen in Vietnam als australische Antwort auf die „Supremes“ auftreten. Wayne Blair hat den Musikfilm vor historischem Hintergrund auf fröhliche und auch dramatische Weise angelegt, in der Rassismus, Krieg und soziale Probleme ebenso wenig ausgespart werden, wie mitreißende Musik und sympathischer Humor. weiterlesen »

In „World War Z“ nach dem Buch von Max Brooks muss Brad Pitt seine Familie vor der Zombie-Apokalypse retten, die nach einer Virus-Epidemie die gesamte Menschheit auszurotten droht. Als UN Angestellter wird er beauftragt, nach einem Heilmittel zu suchen.

World War Z

World War Z

„World War Z“ beschreibt keinen Krieg zwischen Nationen – nicht einmal einen zwischen Menschen. Ein Virus greift um sich und verwandelt die Infizierten in Untote, die nur nach dem Fleisch der Lebenden gieren. Gerry Lane (Brad Pitt), ein Angestellter bei den United Nations, gelingt es, im letzten Moment, seine Frau Karen (Mireille Enos) und seine Kinder aus New York herauszuschaffen, bevor die Epidemie die gesamte Stadt überflutet. Kaum in Sicherheit, muss er seine Familie wieder verlassen, um herauszufinden, wie sich die lebenden Toten zur letzten Ruhe betten lassen.

World War Z: Zombie-Apokalypse mit Brad Pitt und Mireille Enos

Die Buchversion erzählt vom Krieg gegen die Virus-infizierten Zombies in der Vergangenheit: Der „World War Z“ liegt zehn Jahre zurück und die Welt hat sich verändert – um dies zu dokumentieren, bricht der hier namenlose Interviewer auf, um überall dort, wo Menschen überlebt haben, ihre Geschichten zu hören und festzuhalten. Auf diese Weise ergibt sich ein umfassendes und erschreckendes Gesellschaftsbild und ein Kommentar zu Politik, Psyche und Religion. weiterlesen »

Superman kehrt auf die große Leinwand zurück: Mit „Man of Steel“ soll der fast achtzig Jahre alte Mythos des ersten Superhelden für eine neue Generation belebt werden – hierfür haben sich die Comicverfilmungs- und Blockbuster-Garanten Zack Snyder und Christopher Nolan zusammengetan.

Man of Steel

Man of Steel

„Man of Steel“ wird die Geschichte von Superman neu erzählen: Als Baby wurde der spätere Superheld von seinem Vater Jor-El in einer Rakete vom zum Untergang verdammten Planeten Krypton auf die Erde geschickt, wo er von Jonathan und Martha Kent in der Kleinstadt Smallville aufgezogen wird. In der Großstadt Metropolis tarnt er sich als Clark Kent, einem wenig heroischen Journalisten, der mit seiner Kollegin Lois Lane den heißesten News auf der Spur ist – im Geheimen allerdings schwingt er sich in seinem blau-roten Kostüm durch die Lüfte, um das Böse zu bekämpfen, unter anderem in Form von General Zod, einem weiteren Kryptonier, der die Explosion seiner Heimat überlebte. Neu ist im Reboot vor allem, dass Superman sich hin- und hergerissen zwischen seiner tatsächlichen Herkunft, seiner Aufgabe auf der Erde, seinen gewaltigen Kräften und seiner bodenständigen Erziehung fühlt. weiterlesen »

In „Wolverine: Weg des Kriegers“ wird Hugh Jackman erneut zu dem toughen Mutanten, der sich trotz seiner rauen Fassade doch immer wieder in den Action-Comicverfilmung für das Gute einsetzt. In Japan bekommt er es mit mit unerbittlichen Gegnern zu tun.

Wolverine Weg des Kriegers

Wolverine Weg des Kriegers

Nachdem der erste eigene Film des Krallen-schwingenden Mutanten nur sehr bedingt bei Comic-Fans und dem Kinopublikum Anklang fand, soll „Wolverine: Weg des Kriegers“ nun als zweiter Teil, beziehungsweise sechster „X-Men“-Film für Furore sorgen – und die Chancen stehen gut für Hugh Jackman alias Logan. Denn als Grundlage für den Actionstreifen dient eine der beliebtesten Comic-Geschichten um den X-Men-Charakter. Wolverine muss in einer ihm unbekannten und unberechenbaren Umgebung nicht nur nach seiner großen Liebe, sondern auch sich selbst suchen, während er es mit Ninja und Samurai aufnehmen muss.

Hugh Jackman in Wolverine: Weg des Kriegers

Wer beim ersten Wolverine Film ein bisschen länger im Kino sitzen blieb, konnte bereits einen kleinen Ausblick auf den kommenden zweiten Teil erleben: Als eine von zwei Nachabspann-Szenen sah man Logan in einer japanischen Bar – damals schon ein Hinweis auf die Verfilmung der Comic-Story von Frank Miller und Chris Claremont aus dem Jahr 1982. weiterlesen »

Die Kinostarts am 30. Mai 2013 legen den Fokus auf die Geschichte: In mehreren Dramen aus Frankreich, Deutschland, Österreich, Israel und Ägypten wird die Vergangenheit auf unterschiedliche Weise aufgearbeitet. Leichtere Kost bieten derweil „Hangover 3“ und „The Big Wedding“.

Hangover 3

Hangover 3

Dieter Reifarth hat einen Dokumentarfilm über das von Mies van der Rohe gebaute „Haus Tugendhat“ geschaffen, in dem er über die Geschichte, die Bedeutung und das Gefühl der Villa in Tschechien und der Bewohner berichtet.

Terrence Malick („The Tree of Life“) hat für „To the Wonder“ Ben Affleck, Olga Kurylenko, Rachel McAdams und Javier Bardem auf eine Empfindungsreise geschickt: Die Geschichte, in der ein Amerikaner seine Geliebte mit nach Oklahoma nimmt, nur um sie dort zu verlieren, ein Priester, der mit seinem Glauben ringt und eine Farmerin, die nicht über den Verlust der Partnerin des Amerikaners hinweghelfen kann, ist in persönliche, nahe und ausdrucksstarke Bilder gelegt, die weitaus mehr wiegen, sinnlicher und spiritueller sind, als die reine Erzählung.

Anne Zohra Berrached hat basierend auf den Erlebnissen von drei Frauenpaaren ihr dokumentarisches Drama „Zwei Mütter“ mit Karina Plachetka und Sabine Wolf inszeniert. Katja und Isabella wollen ein Kind bekommen, doch obwohl sie verheiratet sind, werden sie mit unwilligen Ärzten konfrontiert. Ihre Beziehung wird durch einen misslungenen Eingriff und den Samenspender auf eine harte Probe gestellt. weiterlesen »

Die Kinowoche vom 23. Mai 2013 wartet mit einer großen Auswahl der vielfältigsten Filme auf: Besonderes Augenmerk wird dabei dem Dokumentarfilm und den Kinodramen zuteil, die mit vier und fünf der insgesamt elf neuen Kinostarts vertreten sind und dabei völlig unterschiedlich ausfallen.

Fast & Furious 6

Fast & Furious 6

Mit dem so passenden wie auch leicht sperrigen Titel „Das Märchen von der Prinzessin, die unbedingt in einem Märchen vorkommen wollte“ kommt ein erfrischender Kinderfilm von Steffen Zacke in die Kinos: Clara wird nicht als Prinzessin ernstgenommen und versucht deswegen, gemeinsam mit dem Hofnarren Michel, die Hauptdarstellerin in einem Märchen zu werden, was jedoch nicht so recht klappen will.

Als einziger Blockbuster in dieser Woche kehren Dwayne „The Rock“ Johnson, Paul Walker und Vin Diesel im Rennfahrer-Actionkracher „Fast & Furious 6“ auf die Leinwand zurück: Nachdem die knallharten Autodiebe nicht mehr nach Hause können und sich die Polizei an ihre Fersen geheftet hat, bleibt ihnen nur noch die Möglichkeit, auf einen Deal einzugehen. Sie sollen einen noch gefährlicheren Gangster schnappen, um ihr Strafregister tilgen zu lassen. weiterlesen »