Das ZDF wird unter der Regie von Christian Schwochow einen neuen Zweiteiler nach Ken Folletts Bestseller „Die Pfeiler der Macht“ drehen. Für die Umsetzung der Liebesgeschichte aus der Mitte des 19.Jahrhunderts konnten zahlreiche namhafte Schauspieler gewonnen werden. Jeanette Hain, Laura de Boer, Dominic Thorburn, Axel Milberg, Thorsten Merten, Yvonne Catterfeld, Stephanie Stumph, Rolf Hoppe, David Bennent, Daniel Sträßer, Albrecht Abraham Schuch und viele andere haben ihr Wirken zugesagt.

Die Pfeiler der Macht - ZDF und Patrick Redmond

Die Pfeiler der Macht – ZDF und Patrick Redmond

Bereits 2010 hatte das ZDF mit der Verfilmung von Ken Folletts „Eisfieber“ ein hervorragenden Publikumserfolg erzielen können und wendet sich nun einer weiteren Buchverfilmung zu. Aktuell entsteht in Dublin unter der Regie von Christian Schwochow ein neuer Zweiteiler nach Ken Folletts Bestseller „Die Pfeiler der Macht“. Der Bestseller rund um das Bankhaus Pilaster fand bereits als Buch ein breites Publikum und wird mit Sicherheit auch seine Zuschauer finden. weiterlesen »

Während in Berlin schon die Deutschland-Premiere von Quentin Tarantinos „Django Unchained“ gefeiert wird, ist die Auswahl der Kinostarts in der Woche vom 10.01.2013 recht klein. Dafür finden sich jedoch unter den vornehmlich deutschen Filmen einige gelungene Beiträge.

Hannah Ahrendt

Hannah Ahrendt

Der deutsche Film dominiert in dieser Kinowoche: „Bela Kiss: Prologue“ von Lucien Förstner baut auf der wahren Geschichte eines Serienmörders zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts einen modernen Horror-Thriller. Sind die Schauspieler in der intensiven und gut gemachten Geschichte um Bankräuber, die auf ein schreckliches Geheimnis aus der Vergangenheit stoßen, zwar nicht allzu bekannt, so kann sich dennoch ihre Vita sehen lassen: Kristina Klebe spielte in Rob Zombies „Halloween“, Rudolf Martin in „Dexter“ und Ben Bela Böhm in „Illuminati“.

Kinostarts: Kinderfilm und Philosophie-Biographie

Basierend auf den Kinderbüchern um „Ritter Rost“ von Jörg Hilbert und Felix Janosa hat Thomas Bodenstein einen putzigen und liebevoll gestalteten Animationsfilm geschaffen, in dem Rick Kavanian, Christoph Maria Herbst, Carolin Kebekus und Tom Gerhardt die Sprechrollen übernehmen: Im Schrottland muss der tapsige Ritter Rost sich gegen den fiesen Prinzen Protz beweisen und seinen inneren Helden finden. Der Film läuft auch in 3D. weiterlesen »

Das tragische Leben des Märchenkönigs Ludwig II. von Bayern kommt als ein neues und vielschichtiges Historiendrama in die Kinos: Opulent und mysteriös, faszinierend und mitreißend wird die Geschichte mit Kino-Newcomer Sabin Tambrea an Originalschauplätzen wie Schloss Neuschwanstein erzählt in der Hauptrolle.

Ludwig II

Ludwig II

Ludwig II. sieht sich als Ästhet, als Förderer der Künste und als großer Staatsmann – als letzter absolutistischer Herrscher in Bayern. Während seiner Zeit als König erstarkt die Monarchie und fällt in sich zusammen, als sich Ludwig immer mehr seinen Fantasien und Visionen widmet. Seine Leistungen treten hinter seine Leidenschaften und letztlich wartet der Wahnsinn am Ende seines kurzen Lebens und der Tod im Sternberger See. „Ludwig II.“ inszeniert das Leben des Bayrischen Königs mit überschwänglichem Design und mit großen Bildern – und vergisst dabei nicht das Drama hinter der legendären und bereits einige Male verfilmten Geschichte.

Ludwig II.: Dreh an Originalschauplätzen

Über 125 Jahre nach dem Tod Ludwigs ist der „Märchenkönig“ heute nicht nur Vorlage für eine große Souvenierindustrie und Stifter einiger der meistbesuchten Touristenziele in Bayern, sondern wird teilweise noch immer glühend verehrt, während sein Leben, seine Ziele, seine Leidenschaften und vor allem sein Tod mysteriös bleiben. Nach dem kitschigen O.W. Fischer-Film aus den 1950ern („Ludwig II. – Glanz und Ende eines Königs“) und dem Visconti-Meisterwerg („Ludwig“) mit Helmut Berger als Bayernkönig und Romy Schneider als Kaiserin Elisabeth ist seine Geschichte vollends zur Legende geworden.

Nun trauten sich Marie Noëlle und Peter Sehr an eine neue Version, die dem eigentlichen Dreh neun Jahre währende Anstrengungen voranstellte, um alle Genehmigungen zu bekommen und besonders mit den Schlössern Neuschwanstein, Herrenchiemsee und Linderhof arbeiten zu können. 16 Millionen Euro kostete das hervorragend besetzte Historiendrama, in dem viel Wert auf die geschichtlichen Forschungsergebnisse zu Ludwig II. in ihrer fiktionalen Bearbeitung  gelegt wird. weiterlesen »