Die Kinowoche vom 17. Januar 2013 gibt sich dramatisch: Die Geschichte eines Sinto-Boxers, das Verhältnis eines Künstlers zu seiner Muse, ein Umwelt-Liebes-Drama aus Kaschmir und Gerard Butler, der vom Surfen träumt. Daneben kommt auch der neue Tarantino in die Kinos.

Musa Syeed aus Indien erzählt in „Valley of Saints“ vom Fremdenführer Gulzar in Kaschmir, der vor einem Krieg flüchten will, sich dann jedoch in eine Wissenschaftlerin verliebt, die den Dal-See retten vor einer Umweltkatastrophe retten möchte. Gulzar muss sich nun zwischen seiner Sicherheit und ihrer Leidenschaft entscheiden.

Der indonesische Regisseur Edwin zeigt in „Die Nacht der Giraffe“ ein poetisches Drama über ein junge Frau, die als Kind in einem Zoo ausgesetzt wurde und dort aufwuchs. Als sie einen Magier kennenlernt, verlässt sie zum ersten Mal ihre Heimat und wird in eine ihr fremde Welt geworfen, in der sie nach ihrem Ursprung sucht.

„Das schlafende Mädchen“ von Rainer Kirberg stellt die Frage der Verbindung von Kunst und Leben: Ein junger Künstler und Schüler von Jospeh Beuys filmt in den 70ern die obdachlose Ruth, die sich bei ihm einquartiert, doch zunehmend verschwimmen seine Gefühle mit seiner Videokunst. weiterlesen »

Quentin Tarantino dreht mit „Django Unchained“ einen Western und kann auf einige der spannendsten Schauspieler zählen: Die Oscar-Preisträger Christoph Waltz und Jamie Foxx spielen gemeinsam mit Leonardo DiCaprio und Samuel L. Jackson in dieser schonungslosen Hommage an das Western-Genre.

Das neue Projekt von Kultregisseur Quentin Tarantino, „Django Unchained“, führt tief in die Südstaaten der USA, wenn der Kopfgeldjäger Dr. King Schultz (Christoph Waltz) den Sklaven Django (Jamie Foxx) vor seinen Peinigern rettet, da dieser die miesen Brittle-Brüder kennt – Schultz will das Kopfgeld einstreichen und Django will Rache, denn sie haben seine Frau vergewaltigt, verschleppt und verkauft. Der ehemalige Sklave wird zum Revolverhelden ausgebildet, um sich dem gemeingefährlichen Calvin Candie (Leonardo DiCaprio) zu stellen, einem Plantagenbesitzer, der Djangos Frau Broomhilda (Kerry Washington) festhält, während dessen cleverer Hausdiener Stephen (Samuel L. Jackson) im geheimen seine eigenen Pläne verfolgt.

Django Unchained: Quentin Tarantinos 7ter Film

Fast vier Jahre nachdem Quentin Tarantino mit „Inglourious Basterds“ bewiesen hat, dass er sich auf ungeahnt intelligente und nicht nur ausschließlich postmoderne Weise den Themen seiner Lieblingsfilme widmen kann, geht er nun mit „Django Unchained“ ein weiteres Wagnis ein: Der ehemalige Videotheken-Ladenhüter, der für seinen coolen Umgang mit den merkwürdigsten Referenzen, die das Kino zu bieten hat, in den 90ern zum Regie-Superstar aufstieg, schafft mit seinem Western ein dunkles Kapitel der Vereinigten Staaten vor dem Bürgerkrieg aufzuarbeiten und gleichzeitig sich dem Exploitation-Genre auf eindringlichere Weise zu nähern, als in „Jacky Brown“. weiterlesen »

In dieser Woche steht natürlich alles im Schatten von „Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht“, dem vierten Teil der Twilight-Reihe. Dennoch versuchen sich im Schatten des Vampir-Spektakels durchaus sehenswerte Filme wie „Der Gott des Gemetzels“ oder der Weihnachtsfilm „Als der Weihnachtsmann vom Himmel“.

Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht

Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht

Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht

Auf diesen Film haben die Fans schon seit Monaten hingefiebert, schleißlich kommt es endlich zu der lang ersehnten Hochzeit zwischen Bella und Edward. Allerdings erhält das junge Glück einen Dämpfer, denn Bella wird unverhofft schwanger und niemand weiß, ob sie dieses Szenario überleben wird. Auch die Werwölfe sind noch nicht aus der Welt und bedrohen die scheinbar idyllische Welt. „Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht“ stellt den wunderbaren Übergang zum wirklich letzten Teil im kommenden Jahr her. Zunächst sehr auf das Glück der Beiden fokussiert gewinnt das Werk immer mehr an Spanung. Die Fortsetzung ist nicht nur für Fans ein Leckerbissen.

Der Gott des Gemetzels

Die Eltern zwei Kinder, die sich auf dem Spielplatz geprügelt haben, wollen diesen Vorfall in einer freudschaftlichen Atmosphäre und Vernunft klären. Mit dem Verlauf des Nachmittags treten jedoch die alltäglichen Probleme in der Vordergrund und jeder verliert so langsam seine Maske. Wunderbares Werk von Roman Polanski, der für diesen gesellschaftskritischen Film Kate Winslet, Christoph Waltz, Jodie Foster und John C. Reilly verpflichten konnte. Anspruchsvoll und demaskierend lohnt sich der Gang ins Kino. weiterlesen »

In dieser Woche stehen die Kinostarts ganz klar im Zeichen von „Die drei Musketiere 3D“. Das Abenteuer-Remake mit Starbesetzung stellt mit Abstand die anderen Filme in den Schatten. „Kill the Boss“ oder „Roller Girl“ können in dieser Hinsicht nur bedingt mithalten.

Die drei Musketiere in 3D

Die drei Musketiere in 3D

Die drei Musketiere 3D

Die Geschichte der drei Musketiere Athos, Porthos und Aramis, die im Kampf gegen den Kardinal Richelieu und M’lady de Winter auf die Unterstützung des tapferen D’Artagnan bauen können, ist schon mehrmals verfilmt worden. Allerdings kann das neue Werk mit unglaublichen Effekten und einer faszinierenden Starbesetzung aufwarten: Logan Lerman, Milla Jovovich, Matthew Macfadyen, Ray Stevenson, Luke Evans, Mads Mikkelsen und Christoph Waltz sprechen letztendlich für sich. Wirklich ein einzigartiges Kinoerlebnis – Filmkritik und Trailer!

Kill the Boss

Nick, Kurt und Dale erleben jeden Tag einen Horror im Arbeitsalltag. Leider lässt ihre private Situation eine Kündigung nicht zu, weshalb bei den Dreien ein unglaublicher Plan reift – sie wollen ihre Bosse umbringen. Angenehm unterhaltsame Komödie, wo die Stars wie Colin Farrel, Jamie Foxx und Jennifer Aniston eher in den Nebenrollen zu finden sind. Sehenswerter Kinospass, aber ohne Tiefgang. weiterlesen »