Die Kinowoche vom 23. Mai 2013 wartet mit einer großen Auswahl der vielfältigsten Filme auf: Besonderes Augenmerk wird dabei dem Dokumentarfilm und den Kinodramen zuteil, die mit vier und fünf der insgesamt elf neuen Kinostarts vertreten sind und dabei völlig unterschiedlich ausfallen.

Fast & Furious 6

Fast & Furious 6

Mit dem so passenden wie auch leicht sperrigen Titel „Das Märchen von der Prinzessin, die unbedingt in einem Märchen vorkommen wollte“ kommt ein erfrischender Kinderfilm von Steffen Zacke in die Kinos: Clara wird nicht als Prinzessin ernstgenommen und versucht deswegen, gemeinsam mit dem Hofnarren Michel, die Hauptdarstellerin in einem Märchen zu werden, was jedoch nicht so recht klappen will.

Als einziger Blockbuster in dieser Woche kehren Dwayne „The Rock“ Johnson, Paul Walker und Vin Diesel im Rennfahrer-Actionkracher „Fast & Furious 6“ auf die Leinwand zurück: Nachdem die knallharten Autodiebe nicht mehr nach Hause können und sich die Polizei an ihre Fersen geheftet hat, bleibt ihnen nur noch die Möglichkeit, auf einen Deal einzugehen. Sie sollen einen noch gefährlicheren Gangster schnappen, um ihr Strafregister tilgen zu lassen. weiterlesen »

Diese Woche starten im Kino ein Vergangenheitsbewältigungsdrama aus Deutschland, ein isländischer Animationsfilm, eine Buchverfilmung aus den Niederlanden, Tom Cruise als Science-Fiction-Held und Gerald Butler als Fußballer. Beeindruckend sind dabei aber vor allem Sally Potters neuer Coming-of-Age-Film und die Retro-Komödie „Mademoiselle Populaire“.

Oblivion

Oblivion

„Kiss the Coach“ wartet mit einer Vielzahl großartiger Schauspieler in einer etwas unausgewogenen Mischung aus Romantic Comedy und Familiendrama auf: Der Ex-Fußballer George (Gerald Butler) will in den USA eine zweite Karriere anstreben und erhofft sich eine zweite Chance bei seiner Ex-Frau (Jessica Biel), die jedoch einen anderen heiraten will, während sich die Frauen der Kleinstadt (Catherine Zeta-Jones, Uma Thurman, Judy Greer) um George reißen und der Sponsor der Jugendfußballmannschaft (Dennis Quaid) ihm ein Angebot macht, das er nicht ausschlagen kann. Regisseur Gabriele Muccino mäandert mit seinem Film durch viele Genres, mit denen die Darsteller etwas überfordert scheinen.

Georg Baselitz gehört seit den 1960er Jahren zu den provokativsten und prestigereichsten modernen Künstlern Deutschlands, Evelyn Schels hat ihn in ihrem nach ihm benannten Dokumentarfilm getroffen. Dabei wird seine Arbeitsweise ebenso verdeutlicht, wie seine persönlichen Beziehungen. weiterlesen »

Die Kinostarts der Woche werden von „Contagion“ dominiert, einem Katastrophenfilm mit Starbesetzung. Sehenswert ist auf jeden Fall das Remake von „Footloose“, während „Urban Explorer“ und „Die Haut in der ich wohne“ mit Antonio Banderas gewöhnungsbedürftig sind.

Contagion

Contagion

Contagion

Wenn Matt Damon, Laurence Fishburne, Jude Law, Kate Winslet und Gwyneth Paltrow in einem Film zu bewundern sind, dann spricht dies natürlich für seine Klasse. An Aktualität gewinnt das Werk durch die Vogelgrippe und anderen Epidemien, die in den vergangenen Jahren Deutschland und andere Länder in Atem gehalten hat. Hier wird das Szenario aufgezeigt, was passieren würde, wenn sich ein Virus rasend schnell unter den Menschen verbreiten würde und man kein schnelles Gegenmittel findet. Spannend und mit hervorragenden Schauspielern besetzt wird „Contagion“ zu einem Kinoerlebnis.

Footloose

Das Remake des Kinoerfolges aus dem Jahr 1984 steht seinem berühmten Vorbild in Nichts nach. Natürlich etwas moderner und mehr Effekten versehen wird die Story rund um den jungen Ren MacCormack, dessen Leidenschaft das Tanzen ist und den es ausgerechnet in die Provinz verschlägt, wo Feiern und Tanzen in der Öffentlichkeit nach dem Tod dreier Jugendliche verboten. Nicht nur für Fans von Tanzfilmen ein lohnenswerter Kinobesuch. weiterlesen »