„Training Day“ Regisseur David Ayer zeigt mit „End of Watch“ einen dokumentarischen Cop-Action-Thriller mit Jake Gyllenhaal und Michael Peña: Zwei Polizisten in Los Angeles stoßen aus Versehen in ein Gangster-Wespennest und werden zur Zielscheibe, während sie das Geschehen mit Handkameras filmen.

End of Watch

End of Watch

Die Polizisten Brian Taylor (Jake Gyllenhaal) und Mike Zavala (Michael Peña) patrouillieren auf den Straßen des South Central Bezirks in Los Angeles, der für seine gefährlichen Gangaktivitäten bekannt ist. Zavala bereitet ein Filmprojekt vor und baut deswegen an Beider Uniformen kleine Kameras an, die ihren Alltag aufnehmen sollen. Durch einen Zufall entdecken sie eine Operation des mexikanischen Drogenkartells, die sie vereiteln und sich somit der Rache der Gangster aussetzen.

End of Watch: Jake Gyllenhaal als Cop in L.A.

Wie die seit 1989 laufende Reality-Doku „Cops“ lässt Regisseur David Ayer auch in „End of Watch“ den Polizeialltag Revue passieren und rückt neben dem markigen Gehabe von Jake Gyllenhaal auch die oft langweilige Arbeit der Polizisten ins rechte Licht, während die persönliche Beziehung von Taylor und Zavala in den belastenden Situationen ihrer gefährlichen Patrouillen ausgebaut wird. Dem Film gelingt somit, eine erstaunliche Energie zwischen den Charakteren zu etablieren und ohne Genre-Klischees und  -Erwartungen auszukommen – zumindest bis zum brachialen Showdown, den sich Ayer nicht verkneifen konnte. weiterlesen »

Wer einmal richtig Lust auf Herzschmerz hat, der sollte sich „A Little Bit of Heaven“ mit Kate Hudson in der Hauptrolle ansehen. Als lebensfroher Menschen erhält sie eine schreckliche Diagnose, findet aber gleichzeitig die Liebe ihres Lebens.

A Little Bit of Heaven

A Little Bit of Heaven

Kate Hudson ist die absolute Romantik-Expertin im Kino. Die sympathische Blondine ist mit ihrer Art des Spielens ideal für die Rollen in Liebeskomödien oder Dramen geeignet. „Alex und Emma“ oder „Wie werde ich ihn los – in 10 Tagen?“ sind examplarische Beispiele für die Fähigkeiten von Kate Hudson, die mit Matthew Bellamy auch endlich ihr privates Glück gefunden hat. In „A Little Bit of Heaven“ spielt Romantik auch wieder eine entscheidende Rolle, allerdings mit einem dramatischen Hintergrund.

A Little Bit of Heaven: Trailer

Marley (Kate Hudson) steht mitten im Leben. Aufgweckt, lebensfroh und voller Energie scheint sie die Hürden des Lebens locker zu meistern, bis sie eines Tages die niederschmettende Diagnose von Darmkrebs erhält und dieser scheint nicht heilbar zu sein. Plötzlich muss sich Marley mit vollkommen fremden Gefühlen auseinandersetzen, die im Angesicht des Todes die Welt vollkommen anders erscheinen lassen. Aber zumindest einen Lichtblick scheint es zu geben, denn sie findet die Liebe ihres Lebens (Gael García Bernal), muss sich aber dessen erst bewusst werden. weiterlesen »

Wenn vier Oscar-Presiträger wie in „The Company Men“ kann der Film eigentlich nur gut werden. Ben Affleck, Kevin Costner, Tommy Lee Jones und Chris Cooper fallen nach einem erfolgreichen Leben brutal auf den Boden der Tatsachen, als sie ihren Job verlieren.

The Company Men

The Company Men

Allein schon der Klang der Namen Ben Affleck, Kevin Costner, Tommy Lee Jones und Chris Cooper macht den Film „The Company Men“ so verheißungsvoll. Gleich vier Oscar-Preisträger für einen Film zu engagieren war ein genialer Schachzug von Regisseur John Wells, denn jeder für sich gibt dem Film eine unglaubliche Wahrhaftigkeit. Tommy Lee Jones und Chris Cooper , altehrwürdige Ikonen des Films, geben dem Alter im Film ein Gesicht, während Ben Afflek den jungen aufstrebenden Charakter verkörpert, der sich plötzlich mit dem recht eigenwilligen Bruder (Kevin Kostner) seiner Frau arrangieren muss.

The Company Men: Trainer

Bobby Walker kann sich im Leben eigentlich nicht beklagen. Erfolgreich im Job mit einer wunderbaren Familie scheint er auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Als jedoch Kündigungen durch die Firma geistern, erwischt es auch ihn und ein paar alt gediente Kollegen, die mit ihrem Leben plötzlich nur recht wenig anfangen können und vor allem ihre eigene Rolle neu definieren müssen. weiterlesen »

Russische Arbeitslager im tiefsten Sibirien sind immer noch ein Mythos der Geschichte. „The Way Back“ basiert auf einer wahren Geschichte eines Soldaten, dem die Flucht aus der Eishölle gelang. Colin Farrel, Ed Harris und Saoirse Ronan begeben sich unter der Regie Peter Wier auf eine unvergleichliche Flucht.

The Way Back

The Way Back

Sibirische Arbeitslager suchen vermutlich ihresgleichen in der Historie. Nur wenige Gefangene haben diese Hölle auf Erden überlebt und ihre Erzählungen gleichen einem Horrorfilm. Politischer Gegner mussten unter der Herrschaft von Stalin in diesen Gefangenenlagern unglaubliche Schmerzen und Arbeiten über sich ergehen lassen, die aber wohl nicht wissentlich zur Herbeiführung des Todes errichtet wurden. Durch die Lage in Sibirien war eine Flucht fast unmöglich, dennoch hat es einzelne Fälle gegeben wie bei Slawomir Rawicz, der mit seiner Geschichte in „The Long Walk: The True Story of a Trek to Freedom“  die Vorlage für „The Way Back“ lieferte.

The Way Back: Trailer

Der Film „The Way Back“ versetzt den Zuschauer unmittelbar in die unwirklich erscheinende Welt eines Gefangenenlagers mitten Sibirien. Sieben Gefangenen gelingt eine abenteuerliche Flucht aus der Hölle, aber vor ihnen liegt eine Reise von 4.000 Meilen bis ins rettende Indien. Dabei müssen sie gegen Kälte, Sturm, Hitze und wilden Tieren bestehen, werden gejagd und sind oftmals am Ende ihrer Kräfte. weiterlesen »

Eines der besten Bücher der letzten Jahre „Never Let Me Go“ von Kazuo Ishiguros wurde mit dem deutschen Titel „Alles, was wir geben mussten“ nun auf die Leinwand gebracht. Drei Freunde verbringen eine idyllische Kindheit in einem englischen Internat, nur eine Zukunft scheinen sie alle nicht zu haben.

Alles was wir geben mussten

Alles was wir geben mussten

Eigentlich ist es nur eine Frage der Zeit gewesen, bis Kazuo Ishiguros Erfolgsroman „Never Let Me Go“ auf die Leinwand gebracht wird. Das literarische Meisterwerk wurde 2005 mit dem „Booker Prize“ dem höchsten britischen Buchpreis ausgezeichnet und die „Times“ nahm es in die Liste der besten 100 englischsprachigen Bücher zzwischen 1923 und 2005 auf. Allein dies zeigt schon, was inhaltlich von „Alles, was wir geben mussten“ zu erwarten ist. Mark Romanek hat sich an die Verfilmung gewagt und mit Keira Knightley  sowie Carey Mulligan zwei herausragende Schauspielerinnen für die Schlüsselrollen verpflichtet.

Alles, was wir geben mussten: Filmtrailer

Kathy (Carey Mulligan), Tommy (Andrew Garfield) und Ruth (Keira Knightley) verbringen eine scheinbar idyllische Kindheit in dem englischen Internet Hailsham. Schon während des Unterrichts erfahren die Kinder, dass sie etwas ganz Besonderes sind und sie nur für eine bestimmte Mission geboren wurden wurden. weiterlesen »

Das Märchen von Rotkäppchen kennt eigentlich jedes Kind. In „Red Riding Hood – Unter dem Wolfsmond“ hat man das berühmte Märchen der Gebrüder Grimm etwas abgewandelt, denn Liebe und ein wütender Werwolf spielen in dem mittelalterlichen Thriller die Hauptrolle.

Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond

Als Siebenjährige hatte Valerie ein Schlüsselerlebnis, das sie in ihrem gesamten Leben nicht vergessen wird. Ihr Freund Peter verschwindet spurlos, während sie bei Vollmond einem Werwolf gegenüber steht, der allerdings ihr Leben verschont. Rund zehn Jahre später scheint Valerie die Vergangenheit wieder einzuholen, denn plötzlich taucht Peter wieder auf und sie entflammt zu einer bedingungslose Liebe, obwohl sie dem wohlhabenden Henry Lazar versprochen ist. Die Liebe siegt, aber plötzlich taucht mit Peters Erscheinen bei Vollmond auch wieder jender Werwolf aus der Vergangenheit wieder auf und ausgerechnet Valeries Schwester ist das Opfer. Was steckt hinter dem ganzen Phänomen, dass auch Valerie immer rätselhafter erscheinen lässt.

Red Riding Hood – Unter dem Wolfsmond:  Trailer

Die abgewandelte Fassung von „Rotkäppchen“, die aus der Feder von Sarah Blakley-Cartwright stammt, wird mit Sicherheit nicht den Geschmack eines jeden Kinofans treffen. Wer sich jedoch für ein wenig Spannung und der Mystik rund um Werwölfe begeistern kann, erhält einen unterhaltsamen Film. weiterlesen »