Wenn sich  George Clooney, Matt Damon, Bill Murray, John Goodman, Cate Blanchett oder Jean Dujardin zu einem Film zusammenfinden, dann verspricht dieser schon eine Menge. „Monuments Men“, in deren Mittelpunkt eine Gruppe von Kunstwissenschaftlern und Museumsdirektoren steht, die Kunstwerke aus Nazideutschland retten wollen, wird diesen Erwartungen in jeder Hinsicht gerecht.

Monuments Men

Monuments Men

Die filmische Auseinandersetzung mit dem 2. Weltkrieg müsste nach Meinung vieler Kritiker längst abschlossen sein, hat man diesem „Trauma“ des 19. Jahrhundert doch mittlerweile aus fast jeder Perspektive genähert. Aber eben nur fast, denn die Buchvorlage „Monuments Men“ von Robert M. Edsel und Bret Witter bietet noch einmal einen durchaus faszinierenden Ansatz. Diesem hat sich George Clooney gemeinsam mit Grant Heslov (Männer, die auf Ziegen starren) angenommen und einen Film geschaffen, der durchaus das Potenzial für beste Kino-Unterhaltung bietet.

Monuments Men: Kunstwissenschaftlern hinter der Front

Auch wenn man es angesichts der Grausamkeit der Nazis im Zweiten Weltkrieg kaum vermuten mag, hatte moderne Kunstwerke im damaligen Deutschland einen enorm hohen Stellenwert. Was jedoch nicht dem Geschmack des Führers entsprach, sollte dementsprechend als „entartete“ Kunst zerstört werden. Lt Commander George L. Stout möchte diesen Vorhaben unterbinden und stellt eine Spezialeinheit zusammen, die aus Kunstwissenschaftlern und Museumsdirektoren besteht. weiterlesen »

Die Welt von „Elysium“ ist zweigeteilt: Auf dem gleichnamigen Satelliten leben ultrareiche Menschen in überschwänglichem Luxus, während auf der Erde Überbevölkerung, Bürgerkriege und Krankheiten herrschen. Matt Damon und Jodie Foster spielen in dem actionreichen, sozialkritischen Science-Fiction-Film von Neill Blomkamp.

Elysium

Elysium

„Elysium“ erscheint wie das Paradies, jedoch nicht auf Erden: Als Satellit umkreist die Station unseren Planeten und darauf befinden sich all jene Leute, die sich einen Aufenthalt leisten können. Glück und Zufriedenheit bestimmen ihre Tage, es gibt keinen Krieg, keine Gewalt, keine Kriminalität und immer gutes Wetter. Doch was das Wichtigste ist: Die Bewohner von Elysium besitzen eine medizinische Maschine, die sämtliche Krankheiten in Rekordgeschwindigkeit zu hundert Prozent heilen kann. Dagegen ist die Erde für die dort verbliebene Menschheit die Hölle. Die Gesellschaft ist vollständig zusammengebrochen, Umweltverschmutzung, Mord und Totschlag herrschen hier vor und jeder kämpft gegen jeden. weiterlesen »

Während draußen das Sommerwetter lockt, haben die Kinostarts der Woche vom 20. Juni 2013 einige gute Argumente, um lieber im dunklen und kühlen Kinosaal zu sitzen: Mit dabei ist die Fortsetzung eines Pixar-Hits und die Neuverfilmung von Superman durch Zack Snyder.

Man of Steel

Man of Steel

Skandalrocker Pete Doherty gibt in „Confession“ sein Spielfilmdebüt: In der Buchverfilmung von Sylvie Verheyde stürzt er zu Beginn des neunzehnten Jahrhunderts in eine tiefe Depression und gibt sich mit seinem Freund August Diehl ausschweifenden Salon-Partys hin – bis er auf einem entlegenen Gut die ebenso angeschlagene Charlotte Gainsbourg trifft und er zwischen seinen Orgien und der Möglichkeit einer Beziehung wählen muss.

Carolin Genreith hat für ihre Dokumentation „Die mit dem Bauch tanzen“ ihre Mutter und deren Bauchtanzgruppe in der Eifel besucht: Die junge Filmemacherin macht sich Sorgen ums Älterwerden und ist fasziniert von der Lebenslust und Energie der Damen im fortgeschrittenen Alter, die auf eine Performance in Paris hinarbeiten.

Kinostarts am 20. Juni 2013 mit Alan Rickman, Colin Firth und Matt Damon

Michael Hoffman hat ein Drehbuch der Coen-Brüder Joel und Ethan verfilmt: In „Gambit – Der Masterplan“ dürfen Alan Rickman und Colin Firth einmal ihre komische Seite zeigen, wenn ein von seinem Chef geplagter Kurator sich an ihm rächen will, indem er ihm ein gefälschtes Bild für viel Geld unterjubeln möchte. Die turbulente Komödie wartet auch mit Cameron Diaz und Stanley Tucci  auf.

Aus Australien kommt die von wahren Begebenheiten inspirierte Geschichte der Soul-Band „The Sapphires“: Die fünf jungen Aborigine-Frauen werden 1968 von einem versoffenen Musikproduzenten von Country auf Soul umgemünzt und sollen in Vietnam als australische Antwort auf die „Supremes“ auftreten. Wayne Blair hat den Musikfilm vor historischem Hintergrund auf fröhliche und auch dramatische Weise angelegt, in der Rassismus, Krieg und soziale Probleme ebenso wenig ausgespart werden, wie mitreißende Musik und sympathischer Humor. weiterlesen »

Die Kinostarts der Woche werden von „Contagion“ dominiert, einem Katastrophenfilm mit Starbesetzung. Sehenswert ist auf jeden Fall das Remake von „Footloose“, während „Urban Explorer“ und „Die Haut in der ich wohne“ mit Antonio Banderas gewöhnungsbedürftig sind.

Contagion

Contagion

Contagion

Wenn Matt Damon, Laurence Fishburne, Jude Law, Kate Winslet und Gwyneth Paltrow in einem Film zu bewundern sind, dann spricht dies natürlich für seine Klasse. An Aktualität gewinnt das Werk durch die Vogelgrippe und anderen Epidemien, die in den vergangenen Jahren Deutschland und andere Länder in Atem gehalten hat. Hier wird das Szenario aufgezeigt, was passieren würde, wenn sich ein Virus rasend schnell unter den Menschen verbreiten würde und man kein schnelles Gegenmittel findet. Spannend und mit hervorragenden Schauspielern besetzt wird „Contagion“ zu einem Kinoerlebnis.

Footloose

Das Remake des Kinoerfolges aus dem Jahr 1984 steht seinem berühmten Vorbild in Nichts nach. Natürlich etwas moderner und mehr Effekten versehen wird die Story rund um den jungen Ren MacCormack, dessen Leidenschaft das Tanzen ist und den es ausgerechnet in die Provinz verschlägt, wo Feiern und Tanzen in der Öffentlichkeit nach dem Tod dreier Jugendliche verboten. Nicht nur für Fans von Tanzfilmen ein lohnenswerter Kinobesuch. weiterlesen »