Viele Kinostarts wurden für die Woche vom 24. Januar 2013 angekündigt, die sich in völlig verschiedenen Genres bewegen: Brachiale Komödien, Animationsfilme, zwei Oscar-nominierte Filme, Dokumentationen und Dramen wechseln sich ab und sorgen für eine stark ausdifferenzierte Kinowoche.

Flight

Flight

Céline Danhiers Dokumentation „Blank City“ beleuchtet die kurzlebige „Cinema of Transgression“ Phase in den 70ern, in der sich die Independent-Szene deutlich von der etablierten Kunstszene absetzen wollte. Zu Wort kommen unter anderen Kultregisseure und -schauspieler wie Jim Jarmusch, John Waters und Steve Buscemi.

Barbara Lübich fragt in ihrem Dokumentarfilm „Come Together. Dresden und der 13. Februar“, wie die Erinnerung an die Vergangenheit durch den Umgang damit in der Gegenwart geprägt wird. Am Beispiel des Bombenangriffs auf Dresden 1945 wird die Auswertung von historischen Ereignissen zu unterschiedlichen Zwecken gezeigt.

Kinostarts am 24.01.2013: Zwei Oscar Nominierungen

Das Oscar-nominierte Drama „Flight“ von Robert Zemeckis mit John Goodman zeigt Denzel Washington in einer seiner intensivsten Rollen als Flugzeugkapitän mit Alkohol- und Drogenproblemen, der es zwar schafft, eine abstürzende Maschine aus einer aussichtslosen Situation zu bringen, dafür aber sein Leben nicht auf die Reihe bekommt.

„Frankenweenie“ war einstmals einer der ersten Kurzfilme von Tim Burton, in denen er seine schrägen Ideen ausprobierte – nun wurde die Story als Animationsfilm abendfüllend umgesetzt: Ein Junge verliert seinen geliebten Hund bei einem Unfall und spielt Dr. Frankenstein, um ihn wieder zum Leben zu erwecken – doch wie in der Frankenstein-Vorlage von 1931 zieht dies den Zorn der Dorfbewohner auf sich. Die Stop-Motion-Version wird auch in 3D anlaufen. weiterlesen »

Steven Spielberg verfilmt das Prestigeprojekt „Lincoln“ mit Daniel Day-Lewis, Tommy Lee Jones und Sally Field pünktlich zum 150sten Jubiläum der Emanzipations-Proklamation: Das Historien-Drama schildert die letzten vier Monate im Leben des 16sten US Präsidenten vor seiner Ermordung.

Lincoln

Lincoln

In „Lincoln“ macht Regisseur Steven Spielberg einmal mehr Geschichte lebendig: Der Amerikanische Bürgerkrieg nähert sich seinem Ende und der Präsident der Nordstaaten, Abraham Lincoln, muss um eine gemeinsame Zukunft mit den Konföderierten nach dem Bruderkrieg kämpfen. Zwischen diplomatischen Kompromissen und schwerwiegenden Entscheidungen hin- und  hergerissen, arbeitet er auf das Votum des dreizehnten Verfassungszusatzes hin. Das Historien-Drama basiert auf dem Buch „Team of Rivals: The Political Genius of Abraham Lincoln“ von Doris Kearns Goodwin.

Lincoln von Steven Spielberg und mit Daniel Day-Lewis

Regisseur Steven Spielberg befindet sich seit mehreren Jahrzehnten an der absoluten Spitze der erfolgreichsten Filmemacher Hollywoods und wechselt dabei mit Bravour zwischen Abenteuerfilmen wie der „Indiana Jones“ Reihe oder „Tim und Struppi“, familienfreundlichen Filmen wie „E.T.“ und ernsten historischen Themen von „Schindlers Liste“ über „Amistad“ bis zu „München“ und zuletzt „Gefährten. weiterlesen »

Die Kinostarts der Woche stehen dieses Mal ganz klar im Zeichen von „Captain America“, der bereits in den USA zum Kinohit wurde. Allerdings sollte man „Crazy, Stupid, Love“ und „Midnight in Paris“ nicht verachten, denn Veränderungen sind hier lohnenswert auf die Leinwand gebracht worden.

Captain America

Captain America

Captain America: The First Avenger

Die Comicverfilmung „Captain America: The First Avenger“ ist in den USA äußerst populär und so war es sicherlich absehbar, dass der Film zu einem Hit werden könnte. Der unscheinbare Steven Rogers möchte sein Land im Zweiten Weltkrieg vertreten, scheitert aber schon bei der Musterung. Als er sich einem neuen Geheimprojekt zur Verfügung stellt, wird aus ihm Captain America. In Europa wartet dann gleich die erste Herausforderung in Person von Nazi-Agent Red Skull auf ihn. Perfekte Verfilmung des Comics, die sicherlich auch in Deutschland ihre Fangemeinde finden wird.

Crazy, Stupid, Love

Cal Weaver wird vollkommen unvorbereitet aus seiner Idylle gerissen, als seine Frau ihm eine Affäre gesteht und die Scheidung möchte. Als Single ist Cal eine Lachnummer, erst als der jüngere Aufreißer Jacob Palmer ihm hilfreich zur Seite steht, wird aus ihm ein begehrter Mann. Allerdings kann Cal seine Gefühle nicht ausblenden, die Sehnsucht nach seiner Frau lässt ihn nie los. „Crazy, Stupid, Love“ ist ein äußerst unterhaltsamer Film mit hervorragenden Darstellern, den man sich vorbehaltlos anschauen kann. weiterlesen »

Wenn vier Oscar-Presiträger wie in „The Company Men“ kann der Film eigentlich nur gut werden. Ben Affleck, Kevin Costner, Tommy Lee Jones und Chris Cooper fallen nach einem erfolgreichen Leben brutal auf den Boden der Tatsachen, als sie ihren Job verlieren.

The Company Men

The Company Men

Allein schon der Klang der Namen Ben Affleck, Kevin Costner, Tommy Lee Jones und Chris Cooper macht den Film „The Company Men“ so verheißungsvoll. Gleich vier Oscar-Preisträger für einen Film zu engagieren war ein genialer Schachzug von Regisseur John Wells, denn jeder für sich gibt dem Film eine unglaubliche Wahrhaftigkeit. Tommy Lee Jones und Chris Cooper , altehrwürdige Ikonen des Films, geben dem Alter im Film ein Gesicht, während Ben Afflek den jungen aufstrebenden Charakter verkörpert, der sich plötzlich mit dem recht eigenwilligen Bruder (Kevin Kostner) seiner Frau arrangieren muss.

The Company Men: Trainer

Bobby Walker kann sich im Leben eigentlich nicht beklagen. Erfolgreich im Job mit einer wunderbaren Familie scheint er auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Als jedoch Kündigungen durch die Firma geistern, erwischt es auch ihn und ein paar alt gediente Kollegen, die mit ihrem Leben plötzlich nur recht wenig anfangen können und vor allem ihre eigene Rolle neu definieren müssen. weiterlesen »